Peña del Alba

23.10.2022
 
Nach einer nicht ganz so ruhigen Nacht (bis 6 Uhr hat es geregnet, danach hat es angefangen zu stürmen) waren wir heute Morgen kurz im Dorf, um uns ein Brot zu kaufen. Danach sind wir zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen. Der Weg, den wir uns rausgesucht hatten, war nicht ausgewiesen, so dass wir mal wieder ganz alleine unterwegs waren.
 
 
 
Zum Mittagessen haben wir den Ausblick von einem kleinen Berggipfel genossen, was sehr interessant war, da wir genau sehen konnten, wo die Wolken am Berg festhingen und sich abgeregnet haben. Ab und zu kam etwas Sprühregen zu uns herüber, aber ansonsten hatten wir zum Glück Sonne. Nur der Wind war teilweise sehr heftig.





Es ging dann noch ein Stück durch den Wald, in dem sehr viele Maronenbäume standen.



Das letzte Stück mussten wir dann leider auf der Straße zurücklaufen. Wieder am Jupp angekommen hatten wir richtig viel Gesellschaft, da der Parkplatz als Photo-Point ausgeschildert ist und ständig Leute hier angehalten haben, um einen Berg in Wolken zu fotografieren.


Hat sich uns nicht ganz erschlossen, scheint aber wichtig zu sein. Später haben wir gelesen, dass der Picu Uriella, (Naranjo de Bulnes), den man von hier sehen kann, der bekannteste Berg in den Picos ist. Ich fand das große Buch auf dem Parkplatz viel interessanter.

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Ruta del Cares

24.10.2022
 
Heute Morgen sind wir nach Poncebos gefahren, wo einer der Startpunkte für die Ruta del Cares ist. Wir waren zum Glück rechtzeitig (und außerhalb der Saison) da, um noch einen Parkplatz zu bekommen. Während der Saison muss es hier sehr voll sein, aber es gibt dann auch die Möglichkeit eines Shuttlebusses. Von Poncebos aus geht der Weg ca. 11 km durch die Schlucht, die auch die "Garganta Divina", die "Göttliche Schlucht" genannt wird. 
 
 
Zunächst ging es ein gutes Stück bergauf, bis der Weg immer entspannt geradeaus ging. Entspannt für Menschen ohne Höhenangst, die den Weg sicherlich sehr genießen können. Bei mir war es etwas grenzlastig, aber trotz allem machbar.








Nach ca. 11 km haben wir Caín erreicht, dort eine Mittagspause gemacht und uns danach wieder auf den Rückweg begeben, bei dem wir die Schlucht noch einmal aus einer anderen Perspektive wahrgenommen haben.




Der Weg durch die Schlucht war beeindruckend und atemberaubend. Wir hatten das Glück, dass keine Saison mehr ist, so dass nicht allzu viele Menschen unterwegs waren, was im Sommer sicherlich anders ist. Neben ein paar Ziegen

haben wir sogar eine recht große Schlange gesehen:

Interessanterweise muss man mit dem Auto, wenn man von Poncebos nach Caín fahren will, über 100 km zurücklegen. Den Stellplatz für die Nacht haben wir in Benia de Onís hinter einer Mehrzweckhalle gefunden.
 
 
    
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Die Seen von Covadonga

25.10.2022
 
Ganz gegen unsere Gewohnheit sind wir heute Morgen zu dem zweiten touristischen Highlight in dieser Gegend aufgebochen: die Seen von Covadonga. Es handelt sich um die beiden Gletscherseen Enol und Ercina. Ein "Muss" für alle, die hier in der Gegend sind. Hier ist normalerweise so viel los, dass die Straße zu den Seen gesperrt ist und man ein Busticket kaufen muss, um überhaupt dort hin zu gelangen. Zum Glück ist die Saison seit 10 Tagen vorbei und die Seen sind an Wochentagen frei zugänglich. Es ging vom Ort Canga de Onís ca. 20 km den Berg hinauf, wobei die letzten 10 km recht steil waren. Oben angekommen waren durchaus schon ein paar Autos da, aber es hielt sich noch in Grenzen. Die Seen an sich waren jetzt nicht soooo spektakulär, was aber auch am Wetter gelegen haben kann, da die Sonne nicht genug geschienen hat, um den Seen ihre blaue Farbe zu verleihen und auch die Sicht war heute nicht ganz so gut.




Da die meisten Leute zu und um die Seen gelaufen sind, haben wir uns für einen Weg entschieden, der etwas von den Seen weggeführt hat. Im Nachhinein ein richtiges Glück, denn hier sind wir fernab vom Tourirummel zunächst auf ein paar Pferde



und dann auf einige Ställe mit Kühen, einem Schäfer, einer Schafherde und sogar einer Käserei gestoßen.
 




Ein Stückchen weiter den Berg hinauf konnten wir dann noch Geier beobachten, die plötzlich alle an einer Stelle gelandet sind. Ein paar haben sich als Zuschauer positioniert, während die anderen immer wieder zu einer bestimmten Stelle geflogen sind, wo sie dann kurz darauf von einem großen Hund verscheucht wurden. Dieses Schauspiel hat sich dann ständig wiederholt. Wir konnten aber nicht erkennen, was die Geier dort tatsächlich angelockt hat.


Eigentlich wollten wir bei den Ställen zu Mittag essen, aber da dort so viele neugierige Kühe unterwegs waren und das Wetter inzwischen auch abgebaut hat, haben wir beschlossen, zum Jupp zurückzukehren. Es fing dann auch tatsächlich an zu regnen und als wir an den Pferden, die sonst nie von uns Notiz genommen haben, mit aufgespanntem Regenschirm vorbeigelaufen sind, haben diese tatsächlich Reißaus vor uns genommen. Der Rückweg wurde dann noch richtig anstrengend, da es mittlerweile richtig gestürmt hat. So etwas hatten wir beide bisher noch nicht erlebt. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht umgeweht wurden und waren froh, als wir wieder am Jupp angekommen sind. Nun ging es wieder ins Tal und weiter zu unserem heutigen Stellplatz in der Nähe von Ilames de Pria auf der 
Área Recreativa de Guadamía.
Gefahrene Kilometer: ca. 90 km



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Ribadesella

26.10.2022

Heute Morgen sind wir von unserem Stellplatz aus nach Ribadesella gelaufen. Zunächst ging es ca. eine Stunde immer an der Steilküste mit herrlichen Ausbllicken entlang.








Dann sind wir auf einen etwas größeren Wanderweg gewechselt, der uns auch ein Stück auf dem Jakobsweg entlang geführt hat.


  
Ribadesella ist ein Ort mit vielen Kneipen, einer kleinen Altstadt und einer Promenade am Meer.


Rückzus sind wir den gleichen Weg gelaufen und übernachten heute noch einmal auf demselben Stellplatz.

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