Sibiu

21.06.2024 - 23.06.2024


Heute Morgen mussten wir von unserer Hundegang Abschied nehmen. Einer war inzwischen so zutraulich, dass er unter dem Jupp geschlafen hat und nur mit ein paar Leckerlis hervorgekommen ist. Als wir gefahren sind, ist er noch ein Stück mitgelaufen und hat zum Abschied gebellt. Herzzerreisend.



Für uns ging es weiter nach Sibiu, wo wir etwas außerhalb einen Stellplatz gefunden haben. 
 
 
 
Von hier aus konnten wir gut mit den Rädern in die Stadt fahren.
 

Rathaus

Die typischen Augendächer

Ratsturm


Goldschmiedegang





Zimmermannsturm

Goldschmiedetreppe

Lügenbrücke

Evangelische Statdtpfarrkirche

Herberge der reisenden Gesellen






    Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit
 
Nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag bei brütender Hitze ging es wieder zurück zum Jupp und in die nicht weit entfernte Gaststätte, die zum Freitagabend richtig gut besucht war. Die Rumänen gehen wirklich gerne Essen, wobei man sagen muss, dass es durchaus bezahlbar ist. Wir haben für wenig Geld fürstlich gespeist und uns als einzige "Ausländer" zwischen den Einheimischen wohl gefühlt.



22.06.2024 - 23.06.2024

Eigentlich wollten wir noch in den ältesten Nationalpark von Rumänien fahren, aber die Wetteraussichten waren nicht so berauschend, so dass wir beschlossen haben, das Wochenende in der Umgebung von Sibiu zu verbringen, da der Nationalpark doch einige Kilometer entfernt ist. So haben wir uns die Zeit im Wald vertrieben, wo es bei der Hitze zum Aushalten war. Am zweiten Tag sind wir dann tatsächlich von einem Gewitter mit Starkregen überrascht worden - wäre in den Bergen nicht so prickelnd gewesen.

Wir haben noch ein schönes Exemplar von einem Hirschkäfer entdeckt:



Und weil es in der Kneipe so lecker geschmeckt hat, haben wir ihr noch einen Besuch abgestattet:


< Parcul National Piatra Craiului                                                             Castelul Corvinilor Hunedoara >

Castelul Corvinilor Hunedoara

24.06.2024
 

Heute sollte es zum Castelul Corvinilor Hunedoara gehen. Wir hatten im Internet gelesen, dass die Burg montags erst um 12 Uhr aufmacht, was uns schon etwas geärgert hatte, da wir bei solchen Touri-Attraktionen - wenn wir sie schon besuchen - gerne immer ganz früh da sind, bevor der große Ansturm kommt. Da wir aber gestern schon extra den Tag in Sibiu verbracht haben, um nicht sonntags zur Burg zu fahren, wollten wir nicht noch einen Tag warten. Als wir morgens aus der Stadt rausgefahren sind, haben wir uns gewundert, dass zum Montagmorgen kaum jemand auf der Straße war. Die Stadt war wie ausgestorben. Und auch auf der Autobahn waren wir quasi fast alleine unterwegs. Mysteriös! Nach einer kurzen Recherche im Internet hat sich das Phänomen erklärt: die orthodoxen Katholiken, die hier sehr stark vertreten sind, haben heute Pfingstmontag, also einen Feiertag. Dumm gelaufen, da die Burg an Feiertagen schon um 9 Uhr öffnet und durch den Feiertag natürlich auch mehr Leute da waren. Und wir mitten drin im Gewühl. Da hätten wir mal lieber gestern um 9 Uhr auf der Matte stehen sollen.
















Nach der Besichtigung ging es weiter Richtung Grenze. Einen Stellplatz haben wir im Städtchen Pecica gefunden. Hier gab es mal wieder eine Überraschung, da das unscheinbare Städtchen über einen nagelneu angelegten Park mit Springbrunnen, Spielplatz, Sportfeld und großer Rasenfläche verfügt, der auch am Abend noch von jungen Familien rege genutzt wurde.





Vor dem Eingang gab es noch einen Imbiss mit Getränken, Gegrilltem und Pommes, bei dem wir noch etwas gegessen und ein Bier getrunken haben. Der Wirt hat uns auch noch einen selbstgebrannten Palinka aus der Wasserflasche ausgegeben. Später kam noch ein Bauer vorbei, der seine Pferde für die Nacht auf die Wiese gebracht hat, da es tagsüber zu heiß war.



Sibiu - Hunedoara - Pecica

< Sibiu                                                                                                                                       Rückfahrt >

Rückfahrt

25.06.2024 - 27.06.2024

Heute Morgen ging es schon sehr früh auf die Piste, da wir etliche Kilometer vor uns hatten. In Österreich sind wir an einem Schild mit der Aufschrift "Ausfahrt Woodstock" vorbeigekommen. Hier findet ab übermorgen das "Woodstock der Blasmusik" statt. Was es nicht alles gibt.

Einen Stellplatz für die Nacht haben wir kurz hinter Passau im Ort Rathsmannsdorf auf einem Sportplatz gefunden.

Pecica - Rathsmannsdorf


26.06.2024

Da ab morgen das Wetter schlechter werden soll, haben wir uns noch eine Wanderrunde im Spessart bei Mespelbrunn herausgesucht.


Leider kam das schlechte Wetter früher als angesagt und wir sind noch einmal nass geworden und mussten den letzten Abend im Jupp verbringen.


Rathsmannsdorf - Mespelbrunn

 
 
27.06.2024

Bevor es nun die letzten Meter nach Hause ging, haben wir noch einen kurzen Spaziergang zum Wasserschloss Mespelbrunn gemacht.



Mespelbrunn - Ruttershausen

< Castelul Corvinilor Hunedoara                                                                                             Reiseroute >

Reiseroute

Unsere komplette Reiseroute grob dargestellt:


 Und hier noch einmal etwas detaillierter:
 
 Ruttershausen - Mosonmagyaróvár - Săpânța:
 

 
Săpânța -Mănăstirea Bârsana - Borșa - Ciocănești - Mănăstirea Sfântul Mina din Roșiori - Roman -  
Lacul Pângărați -  Parcul Național Ceahlău - Bistricioara:
 


Bistricioara - Cheile Bicazului (Bizac Klamm) - Lacul Roşu (Roter See) - Stellplatz in der Natur - Niklasmarkt (Gheorgheni) - Brașov - Hărman (Honigberg) - Vulcanii noroioși (Schlammvulkane) - Brăila:
 


 Brăila - Gropeni - București - Pitești - Stellplatz am Lacul Vidraru - Transfăgărășan:
 


Transfăgărășan - Făgăraș - Parcul National Piatra Craiulii - Sibiu - Castelul Corvinilor Hunedoara - Pecica - Rathsmannsdorf - Mespelbrunn - Ruttershausen