Breslau (Wroclaw)

10.06.2022
 
Kleiner Schreck am gestrigen Abend: nachdem der Parkplatz leer war, hat plötzlich eine Taschenlampe in den Jupp geleuchtet: Polizei! Auf das Schlimmste gefasst haben wir aufgemacht, aber sie wollten nur wissen, ob wir eine junge Frau gesehen hätten, die vermisst wird. Dass wir dort geschlafen haben, hat sie zum Glück gar nicht interessiert.
 
Heute Morgen sind wir mit der Straßenbahn nach Breslau gefahren und haben uns diese schöne Stadt angeschaut.
 
Altes Rathaus
 



Innerer Ring
 













 
 
Anonyme Passanten
 




 
 
Kunst in einer Hofeinfahrt





Kunst im Hinterhof






Die Wartepose muss noch besser einstudiert werden.
 
 
Zu Mittag haben wir am alten Bahnhof im Bistro Nadodrze ein Knysza, eine Art Kebap, gegessen.






Hier haben wir noch Tomasz kennengelernt, der sich zu uns an den Tisch gesetzt hat. Leider konnte er kaum Englisch oder Deutsch, aber er hat dann noch seine Frau Teresa angerufen, die dann gedolmetscht hat (sie konnte sowohl Englisch als auch Deutsch).


Nach der Stärkung ging es dann noch ins MovieGate, einem Museum mit Filmrequisiten.






Danach ging es langsam wieder zurück zu unserem Jupp. Einen Stellplatz für die Nacht haben wir mal wieder neben einem Friedhof gefunden (neben einer Wohnsiedlung).
 
< Jezioro Wrzeszczynskie /Jezioro Pilchowickie                                                                  Stobrawski Park Krajobrazowy >

Stobrawski Park Krajobrazowy

11.06.2022
 
 
Heute waren wir mit den Fahrrädern im Naturpark Stobrawski Park Krajobrazowy unterwegs. Wir sind auf einem Wanderparkplatz in der Nähe von Dobrzyn gestartet und die ersten Meter gingen noch durch einen Mischwald mit Eichen und Buchen. Leider wechselte dieser sehr schnell in einen quadratisch praktisch gut angelegten Kiefernwald mit ewig langen geraden Wegen. Es gab ein paar Bunker, die recht interessant, aber leider total zugemüllt waren.



Den Stellplatz für die Nacht haben wir während der Fahrradtour gefunden: hinter einem Dorf bei einem Vereinsheim.
Gefahrene Kilometer: ca. 50 km
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: 52 km 




12.06.2022

Heute Morgen gleich nach der Abfahrt hatten wir schon unser Highlight des Tages: auf dem Weg lag ein Hirschkäfer, den wir gerettet haben.



Nach der Rettungsaktion ging es weiter nach Kaniów (Hirschfelde). Leider gab es dort auch nur Kiefernwald mit schnurgeraden Wegen und da es immer heißer wurde, haben wir unseren Spaziergang zum Mittag abgebrochen und sind doch schon Richtung Auschwitz gefahren.

Hier stehen wir mal wieder an einem Friedhof in einer Buswendestelle.
Gefahrene Kilometer: ca. 200 km
 
 


< Breslau (Wroclaw)                                                                                                         Auschwitz / Gorka Pychowicka >