Parque Natural Sierra de Cebollera

14.10.2022
 
Heute Morgen ging es recht früh los in Richtung Parque Natural de Cebollera. Nach dem Auffüllen der Vorräte in Logroño haben wir einen kleinen Zwischenstopp in Torrecilla en Cameros gemacht, wo wir noch einen café getrunken haben. Dann ging es weiter nach Villoslada de Cameros, wo das Informationszentrum für den Parque steht. Dort haben wir uns kurz informiert und sind dann ein Stück in den Park hineingefahren, um noch eine kleine Wanderung zu machen. Zum Teil ging es über einen schönen Singletrail, aber wir mussten auch eine Wanderautobahn laufen. Etwas höher gab es dann leider nur noch Kiefern
 

 

 
aber weiter unten gab es Laubbäume, die sich schon langsam etwas bunt verfärbt haben.

 
Gegen Ende sind wir noch an einem Wasserfall vorbeigekommen, der hier zu den Attraktionen gehört.
 
 

Einen Stellplatz für die Nacht haben wir am Informationszentrum gefunden, wo es auch noch andere Camper hin verschlagen hat (ist bei Park4Night gelistet). Zum Glück waren wir recht früh dort und haben einen Außenstellplatz ergattert.
Gefahrene Kilometer: ca. 70 km

 
 

 
15.10.2022

Nach unserer ersten kalten Nacht (heute Morgen hatten wir 5°C im Jupp) ging es heute zu unserer ersten richtigen Wanderung. Wir sind in die entgegengesetzte Richtung von gestern losgelaufen und hatten uns eine große Tour vorgenommen, die uns zunächst ein Stückchen durch den Ort geführt hat.

 

Da es stetig bergauf ging und wir gleich zu Anfang ca. 600 Höhenmeter bewältigen mussten, sind wir natürlich nicht so weit gekommen, wie ursprünglich geplant. Trotzdem war es eine sehr schöne Wanderung bei herrlichem Wetter mit tollen Aussichten.



Auch eine Schlange haben wir mal wieder gesehen:


Schade, dass sie schon verblüht war:


Für den Rückweg haben wir einen anderen Weg gewählt, bei dem wir uns tatsächlich kurz verlaufen haben, da die Markierungen etwas spärlich ausgefallen sind und die Wege nicht mehr so oft bewandert werden. Denn obwohl wir heute Morgen schon zwei Wandergruppen an der Info gesehen hatten, sind wir bei der heutigen Wanderung keiner Menschenseele begegnet.
 


Die Nacht verbringen wir noch mal auf dem gleichen Stellplatz wie gestern. Zwischenzeitlich waren mal richtig viele Kühe hier, die aber inzwischen nach Hause gebracht worden sind. Mittlerweile stehen auch schon insgesamt 7 Campingmobile hier. Tatsächlich sind hier aber nur Spanier unterwegs und wir sind hier die einzigen "Ausländer".



16.10.2022
 
Heute Morgen um 8 Uhr haben wir die Kühe verlassen und sind ein paar Kilometer weiter an den Stausee Embalse de González Lacasa gefahren.


Nach einer kleinen Wascheinlage


haben wir von dort einen Spaziergang zu den Grutas de Ortigosa gemacht, die man im Moment leider nicht besichtigen kann. Insgesamt hat die Gegend hier wohl schon einmal bessere Zeiten gesehen. Wir sind an einem Steinbruch vorbeigekommen, bei dem wir uns sofort gedacht haben, dass wir uns in einem Italo-Western befinden und gleich ein paar Cowboys um die Ecke geritten kommen.



Nach unserem kleinen Ausflug ging es weiter zum Parque Natural de Gorbeia. Auf dem Weg dorthin sind wir durch eine Gegend mit tollen Felsen gefahren:





Die Anfahrt war etwas skurril, da unser Navi von der Autobahn bei einer Raststätte rausfahren wollte. Wir sind den Anweisungen gefolgt und dann quasi durch den Hintereingang der Raststätte durch ein kleines Dorf mit engen Straßen zum Eingang des Parkes gelangt. Dort sind uns schon einige Wohnmobile entgegengekommen und wir hatten schon bedenken, ob wir uns dort überhaupt hinstellen können. Dann fiel uns aber ein, dass ja Sonntag ist und die Leute einfach nur nach dem Wochenende zurückfahren. So war es dann zum Glück auch, denn uns erwartete ein riesiger Parkplatz, der sich aber langsam geleert hat. Dieser Park wird wohl gerne von den Spaniern zu Wochenendausflügen genutzt.
Gefahrene Kilometer: ca. 170 km

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Parque Natural de Gorbeia

17.10.2022
 
 
Die Besonderheit des Parque Natural de Gorbeia sind die Buchen, die früher für die Holzkohlegewinnung beschnitten wurden. Deswegen wachsen die Äste nicht horizontal, sondern vertikal - und verleihen dem Wald ein geheimnisvolles Erscheinungsbild.
 
 
Heute sind wir zu einer Wanderung im Parque Natural del Gorbeia aufgebrochen. Der Wanderweg war zunächst nicht so prickelnd, da er eine ziemliche Wanderwegautobahn war. Es gab zwar ein paar schöne Stellen, aber der Weg hat sich ziemlich gezogen.
 

 
 


 

Später wurde der Weg dann besser und es ging ein gutes Stück bergauf. Mittlerweile hatte das Wetter aber etwas umgeschlagen, so dass es, als wir aus dem Wald herauskamen, nun doch sehr kalt und windig war. Dafür hatten wir eine schöne Aussicht:
 


Wir haben versucht, nach der Karte einen anderen Wanderweg zu laufen, was sich als etwas abenteuerlich herausgestellt hat, da die Wege, sobald man den Hauptwanderweg verlässt, nicht mehr ausgeschildert und kaum noch zu erkennen sind. So sind wir aber durch einen herrlich urigen Buchenwald gekommen, durch den wir uns durchgekämpft haben, bis wir wieder auf einem richtigen Weg waren. 
 



 
Gegen Ende ging es dann noch einmal durch einen Eichenwald, bei dem auch kein Weg mehr zu erkennen war. 
 

 Am Jupp angekommen, waren zwei Pferde auf dem Parkplatz, die auch schon die Nacht zuvor hier waren. Wir hatten noch einen Apfel, den wir brüderlich zwischen den Pferden aufgeteilt haben. Das eine Pferd war etwas ängstlich und hat auch gar nicht aus der Hand gefressen, aber das andere war so begeistert, dass es uns danach noch einen Besuch am Jupp abgestattet hat. Leider hatten wir nichts mehr übrig. Die Nacht haben wir noch einmal hier verbracht.
 

 
 
18.10.2022
 
Heute Morgen sind wir von unserem Stellplatz in die andere Richtung losgelaufen. Die Sonne hat sich noch etwas versteckt und es war ziemlich windig, aber wir sind sowieso erstmal durch einen Buchenwald gelaufen. Hier haben wir mitten im Wald eine gelbe Rakete gefunden. 
 
 
Pünktlich zum Mittag sind wir auf eine Lichtung gekommen und die Sonne kam wieder zum Vorschein.
 
 
 
Der Rest des Weges war dann nicht mehr so schön, da wir wieder auf die Wanderautobahn von gestern gekommen sind und der Schotterweg sich dann ewig gezogen hat. Endlich wieder am Jupp angekommen haben wir uns reisefertig gemacht und sind nach Bilbao aufgebrochen. Das Navi hat uns wieder durch die gleichen Gassen zurück zur Autobahn geführt. Nun stehen wir vor den Toren Bilbaos am Park Montefuerte-Ollargan. Hier ist noch richtig viel los. Wir stehen bei einem Trinkbrunnen, der ständig von Menschen und Hunden genutzt wird.
Gefahrene Kilometer: ca. 50 km
 
 
 

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