Unser erster Kurztrip im Jupp

 

 
26. August 2021 (Tag 1): von Ruttershausen nach Halle / Saale
 
Jetzt hat es tatsächlich 2 volle Jahre gedauert, bis wir das erste Mal mit unserem Jupp auf eine kleine Reise gehen. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Heute vor genau 2 Jahren haben wir unser Haus in Gera abgegeben und sind aufs Dorf gezogen, mit dem Plan, den Jupp auszubauen und vermehrt auf Reisen zu gehen. Zunächst hatten wir jedoch noch mit dem Umbau der Wohnung zu tun und dann kam uns Corona dazwischen, wodurch Fernreisen erst einmal nicht mehr möglich waren und die Preise für den Ausbau ins Unermessliche gestiegen sind. Zum Glück hatten wir hier in der Gegend noch genug zu entdecken und haben so die nähere Umgebung ergiebig auf unseren Fahrrädern erkundschaftet.
 
Nachdem nun aber im zweiten Jahr in Folge keine Änderung der Gesamtlage in Sicht ist und wir die nähere Umgebung nun wirklich zur Genüge kennen, haben wir uns nun ganz spartanisch im unausgebauten Jupp auf den Weg gemacht.

Heute an unserem ersten Tag war das erste Ziel Bad Hersfeld, wo wir bei schönem Wetter noch ein paar Qualitäts-Caches gemacht haben (beim letzten haben wir sogar noch den Owner kennengelernt). Dann ging es dem Regen entgegen nach Halle, wo wir bei Muriel und Lukas übernachtet haben, die leider jedoch selbst im Urlaub waren. Hier hatten wir noch einmal ein Bett, eine Dusche und ein kaltgestelltes Bier.
 
 

27. August 2021 (Tag 2): von Halle nach Berlin

Bei Regenwetter ging es heute weiter. Den ersten Zwischenstopp haben wir in Bitterfeld an der Goitzsche gemacht, da es gerade mal aufgehört hat, zu regnen und es auch Zeit fürs Mittagessen war. Nachdem wir jedoch alles schön auf der Bank ausgebreitet hatten, kam der nächste Schauer und wir mussten wieder in den Jupp flüchten, um dort zu Essen.
 
 
Von der Goitzsche waren wir positiv überrascht: richtig idyllisch hier, das hätten wir so nicht erwartet.
 
Nach dem kurzen Schauer konnten wir dann doch noch einen kurzen Spaziergang machen, bevor es dann weiter nach Berlin ging, zu unserer ersten Nacht im Jupp, direkt zwischen Straßenbahn und normaler Straße auf einem Park and Ride Parkplatz in Grünau.
 
 
28. August 2021 (Tag 3): Berlin

Trotz des weniger schönen Stellplatzes war die erste Nacht im Jupp mit einer guten Isomatte und Schlafsack angenehm. Morgens dann noch schnell einen Kaffee gekocht, bevor es mit der S-Bahn in die Innenstadt zur Demo ging.
 


Eine zweite Nacht wollten wir hier nicht mehr verbringen und so sind wir am frühen Abend wieder raus aus Berlin gefahren. Gelandet sind wir am Naturpark Nuthe-Nieplitz bei Friedensstadt, nicht weit von Treuenbrietzen entfernt.




29. August 2021 (Tag 4): Friedensstadt und Blankensee


Nach einer ruhigen Nacht auf dem Parkplatz des Naturparkes ging es heute Morgen auf einen Rundgang durch die unmittelbar in der Nähe liegenden Friedensstadt Weißenberg, bei der es sich um ein religiöses Siedlungswerk handelt.  
 
Danach haben wir noch einen Spaziergang durch den Naturpark gemacht und da das Wetter besser war, als vorhergesagt, sind wir auch noch nach Blankensee an den den Blankensee gelaufen.Wegen der schlechten Wettervorhersage hatten wir entschieden, noch eine Nacht auf dem Parkplatz zu verbringen.
 

30. August 2021 (Tag 5): Ziegenrück
 
Nach dem Morgenkaffee ging es weiter in die Nähe von Plothen. Nachdem wir in der Nähe von Treuenbrietzen gestartet sind, sind wir heute an Bad Belzig, Kranepuhl, Weißenfels, Rampitz und Gera vorbeigefahren. In Hermsdorf waren wir sogar bei Globus einkaufen (wie in alten Zeiten).
 
In der Nähe von Plothen haben wir dann einen Zwischenstopp eingelegt. Leider hat es gleich zu Beginn unserer Wanderrunde angefangen zu regnen, trotzdem haben wir tapfer durchgehalten. Danach ging es dann weiter nach Ziegenrück (die 5.-kleinste Stadt Deutschlands). Auch diese mussten wir im Regen erkundschaften.



31. August 2021 (Tag 6): Bamberg

Endlich wird das Wetter besser.
 

 
Heute ging es weiter nach Bamberg, das wir erstmal ein bisschen außerhalb erkundschaftet haben. Gegen Abend sind wir dann zu unserem ersten Campingplatz auf unserer Tour gefahren und haben uns über eine ausgiebige Dusche gefreut.
 


1. September 2021 (Tag 6): Bamberg
 
Heute stand Bamberg auf dem Programm. Da wir den Busfahrplan nicht richtig gelesen haben (hier hat sich wieder einmal gezeigt: wer lesen kann, ist klar im Vorteil!), sind wir zu Fuß losmarschiert. War aber halb so schlimm, da der Weg durch einen schönen Park ging und wir auf dem Großteil des Weges eine außergewöhnliche Begleitung hatten.
 

 
In Bamberg selbst haben wir auch alles zu Fuß erledigt und besichtigt. Ein wirklich beschauliches, gemütliches und sehenswertes Städtchen.
 









 
Da das letzte Foto natürlich noch sein musste, haben wir unseren Bus um zwei Minuten verpasst. Der nächste wäre erst in einer Stunde gegangen, aber wir hatten keine Lust, so lange zu warten, also haben wir uns wieder zu Fuß auf den Rückweg gemacht. Und waren vor dem Bus auf dem Campingplatz. Dort gab es dann zum ersten Mal etwas Warmes zu essen (wenn auch nur Nudeln, aber immerhin).
 


 
2. September 2021 (Tag 7): Fränkische Toskana bei Melkendorf
 
Nach einer letzten ausgiebigen Dusche ging es weiter. 
 


 Nach einem kleinen Zwischenstopp, bei dem wir ein paar Zwerge besucht haben



haben wir uns ein idyllisches Plätzchen fürs Mittagessen gesucht.



Nach einer ausgiebigen Stärkung ging es dann auf eine kleine Wanderung in der "Fränkischen Toskana", bei der wir noch auf einen etwas mystischen Ort gestoßen sind:


Ein Quartier für die Nacht haben wir in Lohndorf gefunden, vor einem schönen Landgasthof, auf einem ausgewiesenen Wohnmobilparkplatz (haben wir aber erst dort gesehen). Hier haben wir noch die letzten Sonnenstrahlen des Abends genossen:



3. September 2021 (Tag 8): Fränkische Toskana und Gügelberg

Kaffee am Morgen muss sein. Dabei gleich selber schon ein bisschen Sonne getankt und auch die Batterie mit aufgeladen.

Hier sind die Bewohner etwas größer (dafür nicht so gesprächig).


Nach dem Skulpurenweg rund um Lohndorf (Skulpturen waren jetzt weniger interessant) ging es auf den Gügelweg.

Nach dem Aufstieg und dem Mittagsmahl die wohlverdiente Pause. Auch die kleine Ameise hat etwas abbekommen und sich mit ihrer Beute auf den Weg gemacht.


Noch ein Besuch bei der Jungfernhöhle.



Diese Serpentine hat der Jupp ohne Anstrengung geschafft.

 
Die fränkische Toskana.


 
4. September 2021 (Tag 8): Nürnberger Altmühltal

Nach einer weiteren ruhigen Nacht in Lohndorf ging es weiter ins Nürnberger Altmühltal. Leider war der erste Weg, den wir ausgesucht hatten, nicht so schön.


Aber wir hatten ja für heute noch ein weiteres Ziel:

der eigentlich auch als Panoramaweg ausgezeichnet ist:

Panorama hatten wir leider nicht so viel (eher gar nicht), da der Weg nur durch den schattigen Wald ging. Nach einem kurzen Abstecher zur Kindinger Klause

haben wir dann den Hauptweg verlassen, um wenigstens noch ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen. Die Zeit der Pause dann genutzt, um mit Muriel zu telefonieren, die zu der Zeit gerade Zelturlaub gemacht hat.

Da es mittlerweile zu spät war, um noch den kompletten Weg zu laufen, haben wir uns einen kürzeren Weg gesucht, um noch im Hellen zurückzukommen. Wie man sieht, war dieser nicht mehr so sehr frequentiert und dementsprechend auch nicht gepflegt. Hat richtig Spass gemacht, mit Sandalen durch das hohe Gestrüpp und die Brennesseln zu laufen.




5. September 2021 (Tag 9): Altmühltal und Taubental

Auch mal schön, fast mitten im Wald aufzuwachen. Zur frühen Stunde waren zum Glück noch keine Leute unterwegs und wir konnten in Ruhe unseren Kaffee genießen.


Da wir die Runde von gesten noch fertig machen wollten, haben wir uns noch einen Weg gesucht, um wieder auf den Hauptweg zu gelangen.




Den Panorama-Blick hatten wir dann erst, als wir den Weg verlassen haben, um zu einem Startplatz für Paraglider zu kommen.



Auf dem Rückweg sind wir dann noch an der Hauptattraktion vorbeigekommen: dem Felsentor mit einer kleinen Höhle.




Insgesamt waren wir vom Altmühltal etwas enttäuscht. Wahrscheinlich hatten wir aber nur etwas Pech, da wir uns unter einem Panoramweg etwas anderes vorgestellt haben und wir an einem Sonntag hier waren, den viele Biker genutzt haben, um eine Tour zu machen. Schon wahnsinn, wie viele Motorräder hier unterwegs waren und dementsprechend Krach gemacht haben.

Um noch etwas Ruhe zu haben, sind wir etwas abseits der Hauptwege ins nächste Tal, dem Taubental gefahren, um hier noch eine kleine Runde ohne Motorradgeräusche zu drehen. Herrlich, diese Ruhe.


In der Nähe von Denkendorf haben wir dann den letzten Stellplatz gefunden, bevor es am nächsten Tag dann weiter nach Garmisch ging.




6. September (Tag 10): Garmisch
 
Heute stand die letzte Etappe an: auf nach Garmisch. Da wir gut durchgekommen sind und relativ früh dort waren, haben wir in Farchant noch eine ausgiebige Pause eingelegt. Diese Stelle kannten wir von unseren Radtouren vom Frühling.

Nach dem Einchecken dann noch ein Feierabendbierchen in der Sonne, bevor wir am nächsten Tag dann wieder andere Verpflichtungen hatten.



10./11. September 2021 (Tag 11 / 12): Rückfahrt von Garmisch

Nach ein paar Tagen in Garmisch haben wir uns für die Rückfahrt noch einen Zwischenstopp mit einer Übernachtung ausgesucht.
 

 
Hier haben wir noch eine schöne Runde gedreht, bevor es dann wieder nach Hause ging. Den Spessart haben wir schon länger auf unserer Liste und da wir hier nur einen ganz kleinen Teil gesehen haben, kommen wir bestimmt noch mal wieder.

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