24.02.2024 - 25.02.2024
Und schon waren wir nach einer Fahrt in einem überfüllten Kleinbus an unserem letzten Ziel der Reise angekommen: Managua Nachdem die Rücksäcke in der Unterkunft verstaut waren, ging es auf Erkundungstour. Diese war relativ schnell erledigt, da es nicht so viel zu entdecken gab.
| Templo de la Musica o La Glorieta |
| Catedral de Santiago Apóstol |
| Palacio Nacional (Museo) |
| Árboles de la Vida |
Diese Árboles de la Vida - Lebensbäume - stehen in der ganzen Stadt verteilt. Insgesamt sind es mittlerweite 94 Stück, von denen jeder 20.000 US-Dollar gekostet hat. Ganz zu schweigen von den Energiekosten, die sie verursachen, da sie jeden Abend beleuchtet sind. Geld, das anderswo dringend fehlt (Schule, Bildung, medizinische Versorgung). Daher sind die Bäume, die von der Präsidentengattin Rosario Murillo in Auftrag gegeben wurden, sehr umstritten.
Nach diesen doch sehr überschaubaren Sehenswürdigkeiten hatten wir noch den ganzen Nachmittag Zeit und sind mit einer motorisierten Rikscha zum Mercado Oriental gefahren. Dieser Markt ist einer der größten in Zentralamerika. Hier haben wir keine Photos gemacht, da uns alle vor der bestehenden Kriminalität gewarnt haben.
25.02.2024
Unser letzter Tag. Frühmorgens ging es mit dem Bus zum Flughafen. Da wir viel zu früh da waren, sind wir noch ein Stück zurück zur nächsten Bebauung gelaufen. Dort haben wir aus einem Gebäude laute Musik gehört und viele Leute gesehen, die dort hineingegangen sind. Da Sonntagmorgen war, dachten wir, dass es bestimmt eine Art Kirche sein muss und sind auch einfach mal mit hineingegangen. Wir wurden total freundlich und mit Handschlag begrüßt und auch im Innern haben uns die Leute freundlich lächelnd zugenickt. Auf der Bühne standen junge Leute, die wie bei einem Konzert gesungen haben. Richtig moderne Musik und die Leute haben mitgesungen und auf ihren Plätzen getanzt. Vom Text her waren sie alle der Überzeugung, dass Jesus bald zurück auf die Erde kommt. Bei dieser Stimmung geht man gerne zum Gottesdienst (wenn man es so nennen kann).
Auf der Suche nach einem Kaffee sind wir noch bei einem kleinen Essensstand gelandet, der nur Instant-Kaffee hatte. War aber trotzdem lecker und wir hatten noch etwas Unterhaltung, da die Besitzer 20 Tage alte kleine Hundchen hatte. Wir haben dann noch einen zweiten Kaffee getrunken und unser restliches Geld als Trinkgeld dort gelassen. Die Leute müssen jetzt denken, dass der Kaffee bei uns in Deutschland ungenießbar sein muss.
Schließlich wurde es Zeit, zurück zum Flughafen zu gehen. Über Houston und London ging es ohne Zwischenfälle zurück nach Frankfurt, wo wir nach ca. 26 Stunden Reisezeit wohlbehalten angekommen sind und dann nur die deutsche Bahn mal wieder unpünktlich war.


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