30.09.22
Wieder auf Reisen. Etwas später als ursprünglich geplant sind wir heute Morgen um 8 Uhr 30 zu unserer zweiten Reise nach Portugal aufgebrochen. Diesmal wollen wir über Frankreich am Atlantik entlang über Nordspanien bis nach Porto fahren. Geplant sind 6 Wochen und wir starten etwas besser vorbereitet als im Januar, das heißt, wir haben uns im Vorfeld etwas besser informiert, was für uns interessant sein könnte.
Heute ging es über Luxembourg nach
Belgien, wo wir in Robelmont eine kurze Pause gemacht haben, um uns die
Beine zu vertreten.
Dabei wurden wir sehr genau von den belgischen Einwohnern beobachtet:
Gegen Abend haben wir uns in der Nähe von Villers-Cotterêts (zwischen Reims und Paris) einen Übernachtungsplatz gesucht. Hier stehen wir mitten im Wald.
Morgen geht es weiter nach Angers.
Gefahrene Kilometer: ca. 590 km
01.10.2022
Da hatten wir uns so gefreut, einen so schönen und ruhigen
Schlafplatz gefunden zu haben und dann fing es gestern Abend doch
tatsächlich an zu regnen und irgendwann konnten wir nicht mehr
weiterschlafen, da der Regen immer schubweise so laut aufs Dach
getropft ist, dass ich dachte, die ganzen Eicheln fallen von den Bäumen. Also sind wir gegen 3 Uhr aufgestanden, um den Jupp
umzuparken. Wir waren froh, in der Nähe einen Stellplatz gefunden zu
haben, als kurz nach unserem Hinstellen ein Hund zu bellen angefangen
hat. So ging es noch mal weiter und wir mussten tatsächlich noch
ein Stück Autobahn fahren, bis wir schließlich in einem
Gewerbegebiet ein Plätzchen gefunden haben. Auch das gehört zum
Vanlife dazu, wenn man nicht auf Campingplätzen übernachtet.
Heute Morgen haben wir uns dann auf den Weg nach Angers
gemacht. Nachdem wir durch Paris gefahren sind, war es landschaftlich
nicht mehr so prickelnd. Eher plattes Land mit Ackerbau. Irgendwann
wurde es dann aber etwas hügeliger und auch in den Städtchen und
Dörfern hatte man das Gefühl, dass es hier doch schon wieder etwas
mehr Tourismus gibt. Wir waren mittlerweile auch in der Region der
Loire unterwegs, die ja für ihre Schlösser bekannt ist. Zur
Mittagspause sind wir an die Rennstrecke von Le Mans gefahren. War
nicht so spektakulär, da wir einfach auf einem großen Parkplatz
gestanden haben und um Punkt 14 Uhr ging dann auch noch der Krach
los, da die Rennstrecke mit Motorrädern befahren wurde. Ist wohl nur etwas für eingefleischte Fans.
Bei unserer
Stellpatzsuche in Angers sind wir an einem Schild vorbeigekommen, auf
dem stand:
Ich hatte es eigentlich als Wohnmobilstellplatz
interpretiert, aber dort angekommen sah es eher so aus, als würden
dort Leute tatsächlich in ihren Wohnanhängern wohnen. Nach einer
kurzen Recherche im Internet habe ich dann herausgefunden, dass diese
Plätze für Leute ohne festen Wohnsitz sind. Zum Glück sind wir
gestern Nacht nicht zu so einem Platz, den es dort auch gab,
gefahren. Das wäre ein Spaß geworden, wenn wir dort morgens um halb
Vier im Dunkeln aufgetaucht wären. Für heute Nacht stehen wir an
einem Radweg.
Gefahrene Kilometer: ca. 400 km


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