20.03.2023. - 22.03.2023
Die letzte Station unser Reise und nach so viel Natur in den letzten Wochen eine enorme Umstellung. Bei Johannesburg scheiden sich ja immer noch die Geister, ob es nicht doch zu gefährlich ist, dorthin zu fahren.
Wir haben in Maboneng übernachtet, das mittlerweile als Hipster-Viertel gilt und konnten uns in der Straße vor unserer Unterkunft frei bewegen. Hier gab es viele Bars und Restaurants, laute Musik und unheimlich viele Leute auf der Straße. Wenn wir weiter weg wollten, haben wir uns ein Uber bestellt. Ansonsten sind wir dort gelaufen, wo es sicher aussah und haben uns zu keiner Zeit unwohl gefühlt.
Am ersten Tag haben wir eine Graffity-Tour gemacht.
| Brenda Fassie (Madonna of the townships) |
Danach sind wir zur University of the Witwatersrand, da wir gelesen hatten, dass es hier einen schönen Park mit alten Bäumen geben soll. Ohne unseren Guide wären wir wahrscheinlich gar nicht reingekommen, da das Gebäude wie ein Hochsicherheitstrakt wirkt. Studenten kommen nur über einen Handscan hinein und wir wurden vor dem Eintritt fotografiert. Dafür war es auf dem Gelände recht ruhig und wir haben hier eine ausgiebige Pause gemacht
bevor wir noch ein bisschen durch Johannesburg gelaufen sind.
In der Einkaufspassage sind wir von einer Frau angesprochen worden, dass es nicht so klug sei, den Photoapparat so zu präsentieren (wegen der Kriminalität). Deshalb gibt es von dem weiteren Teil des Marktes, auf dem es dann Wühltische mit Klamotten und Schuhen zu Schleuderpreisen gab, leider keine Photos mehr.
Für den zweiten Tag haben wir eine Tour durch Soweto gebucht.
Mit einer Bibliothek und einem Computerraum wurde hier versucht, die Schüler nach der Schule noch etwas zu fördern.
Im Anschluss ging es zum Hector Pieterson Memorial and Museum
bevor es nach einem Besuch im Mandela House etwas zu Essen gab.
Zum Abschluss besuchten wir noch das Apartheid Museum, in dem leider keine Bilder gemacht werden durften. Das Museum ist wirklich riesig und man kann sich durch sehr viele Texte lesen, wenn man die nötige Zeit mitbringt.
Nach diesem letzten ereignisreichen Tag hieß es dann für uns Abschied zu nehmen von einem sehr interessanten Land, das viele Facetten hat und in dem es uns außerordentlich gut gefallen hat. Um Mitternacht startete unser Flieger und es ging über Amsterdam nach Frankfurt. Von dort nahmen wir den Zug und waren am Donnerstag um 16 Uhr 45 wieder zu Hause.






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