11.10.2022
Heute Morgen hat es zum Glück nicht mehr geregnet und wir haben uns
auf den Weg nach Spanien gemacht. Die Grenzüberquerung war ganz
unspektakulär und wir hätten sie fast gar nicht mitbekommen. Im
französischen Teil waren die Häuser alle sehr gepflegt und gut in
Schuss und man hat kaum ein Haus gesehen, das renovierungsbedürftig
war. Auch in den ersten Ortschaften in Spanien war es noch so. Erst
nach und nach wurden die Häuser wieder anders. Den ersten Halt haben
wir in Pamplona gemacht, um unsere Vorräte aufzufüllen. Hier hat
man sofort gemerkt, dass es insgesamt wieder dreckiger war und auch
die Hundekacke haben wir leider wieder angetroffen. Eigentlich
wollten wir noch ein bisschen rumlaufen, aber es hat so dermaßen
angefangen zu regnen, dass wir doch weiter Richtung Logroño
gefahren sind. Logroño
ist die Hauptstadt des Weinbaugebietes Rioja. Unterwegs sind wir
schon an vielen Weinreben und Bodegas vorbeigekommen. Leider war es
sehr trübe und es hat immer mal wieder geregnet. Mit Sonnenschein
hätte die Landschaft sicherlich schon sehr schön ausgesehen. Den
Stellplatz für die Nacht haben wir in Elciego gefunden. Hier stehen
wir zum ersten Mal auf einem offiziellen kostenfreien Stellplatz für
Wohnmobile (nur Strom muss man bezahlen, aber den brauchen wir ja
nicht).
Gefahrene Kilometer: ca. 200 km
12.10.2022
Elciego
Heute Morgen sind wir durch das kleine aber feine Städtchen Elciego
geschlendert.
Hier gibt es auch die außergewöhnliche Bodega Marqués de Riscal
Bei den Trauben konnte ich natürlich nicht widerstehen:
Und das haben wir etwas außerhalb noch entdeckt:
Gegen Mittag sind wir weiter nach Laguardia gefahren, das hier in der
Gegend die schönste mittelalterliche Stadt sein soll. Inzwischen ist
auch die Sonne herausgekommen und die Gegend hier ist schon umwerfend
schön, da die Weinreben langsam anfangen, sich zu verfärben und im
Hintergrund sind relativ hohe Felsen zu sehen. Bevor wir uns das
Städtchen angeschaut haben, sind wir zum Prao de la Paúl gelaufen,
einem kleinen Biotop. Hier sind wir keiner Menschenseele begegnet.....
... dafür war es im Ort um so voller. Ein schön hergerichteter
Touriort, in dem die Lokale um 16 Uhr gut gefüllt waren.
Den
Stellplatz für die Nacht haben wir hinter einer Wohnsiedlung an
einem Spielplatz gefunden.
13.10.2022
Logroño
Heute Morgen haben wir das Auto kurz umgeparkt. Hier konnten wir
Traubenpflückern bei der Ernte zusehen, während wir die Fahrräder
rausgeholt und bei noch recht frischen Temperaturen unseren Kaffee
getrunken haben. Unsere heutige Fahrradtour hat uns durch eine
herrlich bunte Weinlandschaft
bis nach Logroño geführt (ca. 25 km).
Wir hatten schon Panik vor der Rückfahrt, da es fast nur bergab
ging. In Logroño gibt es am Ebro einen großen, schön angelegten
Park, der noch richtig neu aussieht. Die Stadt selber war für uns
nicht so interessant. Wir hatten auch ein bisschen Pech, da hier
größere Baumaßnahmen in der Innenstadt waren.
Zum Glück haben wir
für die Rückfahrt einen anderen Weg gefunden, der am Ebro
entlangging. Nur die letzten 8 km hatten es noch einmal richtig in sich
und wir waren froh, als wir wieder bei unserem Jupp angekommen sind.
Hier sind wir auch für die Nacht geblieben.







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