17.10.2022
Die
Besonderheit des Parque Natural de Gorbeia sind die Buchen, die früher für die
Holzkohlegewinnung beschnitten wurden. Deswegen wachsen die Äste
nicht horizontal, sondern vertikal - und verleihen dem Wald ein
geheimnisvolles Erscheinungsbild.
Heute sind wir zu einer Wanderung im Parque Natural del Gorbeia
aufgebrochen. Der Wanderweg war zunächst nicht so prickelnd, da er
eine ziemliche Wanderwegautobahn war. Es gab zwar ein paar schöne Stellen, aber der Weg hat sich ziemlich gezogen.
Später wurde der Weg dann besser und es ging ein gutes Stück bergauf. Mittlerweile hatte das Wetter aber etwas umgeschlagen, so dass es, als wir aus dem Wald herauskamen, nun doch sehr kalt und windig war. Dafür hatten wir eine schöne Aussicht:
Wir haben versucht, nach der Karte einen anderen Wanderweg zu laufen, was sich als etwas abenteuerlich herausgestellt hat, da die Wege, sobald man den Hauptwanderweg verlässt, nicht mehr ausgeschildert und kaum noch zu erkennen sind. So sind wir aber durch einen herrlich urigen Buchenwald gekommen, durch den wir uns durchgekämpft haben, bis wir wieder auf einem richtigen Weg waren.
Gegen Ende ging es dann noch einmal durch einen
Eichenwald, bei dem auch kein Weg mehr zu erkennen war.
Am Jupp
angekommen, waren zwei Pferde auf dem Parkplatz, die auch schon die
Nacht zuvor hier waren. Wir hatten noch einen Apfel, den wir
brüderlich zwischen den Pferden aufgeteilt haben. Das eine Pferd war
etwas ängstlich und hat auch gar nicht aus der Hand gefressen, aber
das andere war so begeistert, dass es uns danach noch einen Besuch am
Jupp abgestattet hat. Leider hatten wir nichts mehr übrig. Die Nacht
haben wir noch einmal hier verbracht.
18.10.2022
Heute Morgen sind wir von unserem Stellplatz in die andere Richtung
losgelaufen. Die Sonne hat sich noch etwas versteckt und es war
ziemlich windig, aber wir sind sowieso erstmal durch einen Buchenwald
gelaufen. Hier haben wir mitten im Wald eine gelbe Rakete gefunden.
Pünktlich zum Mittag sind wir auf eine Lichtung gekommen und die
Sonne kam wieder zum Vorschein.
Der Rest des Weges war dann nicht
mehr so schön, da wir wieder auf die Wanderautobahn von gestern
gekommen sind und der Schotterweg sich dann ewig gezogen hat. Endlich
wieder am Jupp angekommen haben wir uns reisefertig
gemacht und sind nach Bilbao aufgebrochen. Das Navi hat uns wieder
durch die gleichen Gassen zurück zur Autobahn geführt. Nun stehen
wir vor den Toren Bilbaos am Park Montefuerte-Ollargan. Hier ist noch
richtig viel los. Wir stehen bei einem Trinkbrunnen, der ständig von
Menschen und Hunden genutzt wird.
Gefahrene Kilometer: ca. 50 km



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