21.10.2022
Heute Morgen haben wir uns noch kurz mit unseren „Nachbarn“
unterhalten, die uns den Tipp gegeben haben, dass es in der Nähe von
Oviedo, wo wir sowieso vorbei wollten, den Vía Verde Senda del Oso
gibt, den sie ganz gut fanden. So haben wir eine kleine Planänderung
gemacht und sind nach Tuñón gefahren, wo ein Endpunkt des Radweges
ist. Nach einer Stärkung haben wir uns mit den Rädern auf den Weg
gemacht. Der Weg an sich war nicht schlecht, da er an einem Bach
entlang ging, aber leider war die Straße meist nicht weit und der
Belag des Radweges ist auch schon etwas mitgenommen. Das Wetter war
durchwachsen und wir hatten mal Sonne, mal Wolken.
Ein Hórreo (diese traditionellen Speicherbauten haben wir sehr oft gesehen)
Nach 15 km sind
wir wieder umgekehrt und am Jupp angekommen haben wir diesen noch mal
auf einen anderen Parkplatz umgesetzt. Jetzt stehen wir zwischen
Villanueva und Treslavilla auf einem Parkplatz zu einer Grillärea
und einem Schwimmbad. Morgen wollen wir den Radweg noch ein Stück
weiter fahren. Mal sehen, was hier so zum Samstag los ist.
Gefahrene Kilometer: ca. 170 km
22.10.2022
Heute sind wir noch ein Stück auf dem Senda del Oso gefahren. Im
ersten Ort waren wir auf dem Markt und haben uns dort ein Maisbrot,
etwas Süßes und eine Wurst gekauft.
Diesmal war der Weg etwas
schöner, da das Tal etwas weiter wurde und man mehr Ausblicke hatte.
Am Embalse de Valdemurio (übrigens unser erster Stausee in Spanien, der
mal richtig viel Wasser hatte), haben wir Mittag gemacht. Hier wäre
mir fast mein Helm in den Stausee gefallen, da es inzwischen sehr windig war.
Danach ging es noch ein
Stückchen weiter auf dem Radweg. Zwischendurch hat es immer mal
wieder genieselt und kurz vor Santa Marín hat es dann angefangen zu
regnen und wir haben uns wieder auf den Rückweg gemacht. Nach einer
halben Stunde hat es zum Glück wieder aufgehört und die restliche
halbe Stunde sind unsere Sachen während der Fahrt wieder getrocknet.
Die letzten Meter des Radweges in der Nähe der Bebauung und des
Bärengeheges waren gut besucht (Fahrräder und Spaziergänger).
Diesen Radweg sollte man am Wochenende eher meiden und wir waren
froh, als wir wieder am Jupp angekommen sind, zumal wir durch den
relativ schlechten Belag des Radweges inzwischen ziemlich
durchgeschüttelt waren. Nachdem wir die Räder verstaut hatten,
haben wir geschaut, wie das Wetter an unserem nächsten Ziel werden
soll. Wir haben mit Entsetzen festgestellt, dass das Wetter je weiter
westlich man geht, immer schlechter wird und sich das auch in der
nächsten Woche nicht wirklich bessern soll. Keine gute Prognose für
unsere weitere Reiseroute, die ja eigentlich nach Porto gehen sollte.
So haben wir uns noch ein Ziel in den Picos de Europa herausgesucht,
die wir diesmal eigentlich gar nicht machen wollten und stehen nun auf einem Parkplatz mit Aussichtspunkt: Mirador del Naranjo de Bulnes.
Gefahrene Kilometer: ca. 150 km


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