19.03.2023
Obwohl die Panorama Route auf sämtlichen blogs hochgelobt wird, wollten wir sie ursprünglich gar nicht fahren. Mangels Alternative haben wir es dann doch gemacht und mussten für uns feststellen, dass wir nicht verstehen können, warum sie so angepriesen wird. Aber das ist nur unsere subjektive Meinung. Vielleicht liegt es daran, dass wir jetzt am Ende unserer Reise schon so viele beeindruckende und atemberaubend schöne Gegenden in Südafrika gesehen haben, die wir uns teilweise auch erlaufen haben, dass wir hier nicht mehr wirklich fasziniert waren.
Eigentlich wollten wir im Norden bei dem Aussichtspunkt Three Rondavels anfangen, aber hier lag früh am Morgen noch alles in dichtem Nebel. Also ging es erstmal nach Graskop zum
Graskop Gorge Lift
Zum Glück waren wir schon hier, bevor es offen war, so dass wir gleich mit den ersten Besuchern reingehen konnten. Außer dem Lift, mit dem man in die Schlucht hinunter fahren kann, um auf Holzstegen durch den Regenwald zu laufen, gibt es eine Hängebrücke über die Schlucht, eine Zipline und einen Big Swing Jump. Da wir als erstes mit dem Lift hinunter gefahren sind, konnten wir noch ungestört durch den Wald laufen. Nach und nach hat es sich aber gefüllt und man hörte die ersten Schreie der Leute, die einen Big Swing Jump gemacht haben. Für uns war es nichts (solche Art Wälder hatten wir schon schöner gesehen), aber Leute, die sonst nicht wandern gehen oder ihr Adrenalin aufputschen wollen, sind hier gut aufgehoben.
Pinnacle Rock
Hier hatten wir schon gelesen, dass er nicht so spektakulär sein soll. Ist halt ein Felsen.
Hier haben wir aber eine Mädelstruppe getroffen, die heute ihren Sonntagsausflug gemacht haben und sich dafür richtig aufgehübscht haben:
God's Window
Für uns die größte Enttäuschung der Panorama Route. Wir hatten etwas Pech, da es heute am Sonntag schon sehr voll war und der Trail durch den Regenwald, wo man angeblich alleine unterwegs ist, sehr gut besucht war und man öfters an Engstellen warten musste. Auch die Aussichtsplattform war hoffnungslos überfüllt und der Blick von hier oben war nicht so berauschend. Interessanterweise findet man im Internet fast immer nur ein Bild zu God's Window und das ist von der unteren Ebene aufgenommen.
Lisbon Falls
Mittlerweile etwas ernüchtert sind wir weiter zu den Lisbon Falls gefahren.
Hier war schon mal positiv, dass es einen Pfad gab, auf dem man zum
Wasserfall runter laufen konnte. Allerdings haben das sehr viele Besucher gemacht
und am Becken des Wasserfalls war eine richtige Menschenansammlung. Aber, wie das oftmals der Fall ist: wenn man den Hauptweg nur ein paar Meter verlässt, findet man nicht selten die schönsten und ruhigsten Plätzchen. So auch hier:
Da es unser letzter Tag in der Natur war, wollten wir hier gar nicht weg, haben eine ausgiebige Pause gemacht und einfach nur die Ruhe und Schönheit genossen.
Bourke's Luck Potholes
Und noch einmal ins Gewühle. Die Bourke's Luck Potholes sind ein wahrer Touristenmagnet und immer sehr gut besucht. Mittlerweile war es schon etwas später und es waren nicht mehr ganz so viele Menschen hier. Allerdings hatte sich auch die Sonne inzwischen verabschiedet, so dass die Bilder nicht mehr ganz so schön geworden sind.
Zum Abschluss haben wir dann noch diesen kleinen Kerl entdeckt:
Da wir bei der Mittagspause an den Lisbon Falls so lange herumgetrödelt haben, war der letzte Aussichtspunkt inzwischen geschlossen. War aber nicht so schlimm, da sich die Sonne sowieso hinter den Wolken versteckt hatte und die Bilder eh nicht so toll geworden wären. Obwohl der Blick auf den Canyon hier spektakulär sein muss.






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