Budapest

 06.09.2023
 
 
Heute Morgen ging es mit dem Fahrrad an der Donau entlang nach Budapest. Nicht weit von unserem Stellplatz sind wir an diesen speziellen Doppeldeckerbussen vorbeigekommen.

 
Kurz darauf haben wir auf der anderen Seite der Donau das Ludwig Museum (rechts) und das Nationaltheater (links) gesehen.
 

 Auf unserem weiteren Weg ist uns dann noch János Neumann begegnet, der als einer der Väter der Informatik gilt und später unter dem Namen John von Neumann bekannt wurde.
 
 
In der Innenstadt angekommen haben wir uns dafür entschieden, zunächst die Buda-Seite zu besuchen. Wir haben die Räder an der Freiheitsbrücke abgestellt,
 
 
um den Gellértberg zu Fuß zu erklimmen.Von oben hat man eine schöne Aussicht auf die Burg sowie die Pest-Seite.
 
 

Hier mal wieder typisch: an dem offiziellen Aussichtspunkt waren wieder Menschenmassen zu finden, während ein Stück weiter, wo der Blick eigentlich besser war, kaum noch jemand anzutreffen war. Leider war die Freiheitsstatue, die auf dem Gipfel steht, wegen Bauarbeiten nicht zugänglich.
 

Nach dem Abstieg haben wir noch einen Blick in das Foyer des Géllertbades geworfen.



 Auf dem Weg zur Burg sind wir bei Sissi vorbeigekommen.

Auf diesen schönen Stühlen kann man Sissi ein bisschen Gesellschaft leisten.

Auf dem Burgberg angekommen waren wir mittendrin im Touri-Rummel. Da hier zum Teil auch Baustelle war, kam einem alles noch voller vor.
 

Kettenbrücke

Parlamentsgebäude

 
 
 
Danach ging es weiter zur Fischerbastei, bei deren Anblick man sich tatsächlich etwas wie in Disneyland vorkommt. Sie hat sieben Türme, die die sieben magyarischen Stämme repräsentieren und sieht total verspielt aus.
 


 
Gleich nebenan befindet sich die Matthiaskirche, welche gleichzeitig eines der ältesten Gebäude Budas ist. Die im gotischen Stil erbaute Kathedrale ist mit ihrem farbenfrohen Ziegeldach einen Besuch wert.
 
 


 Kleine Pause inmitten der Menschenmassen:

 
Etwas außerhalb der Festungsmauern sind wir Jogaila und Jadwiga begegnet, einem polnischen Königspaar, das allerdings nicht sehr gesprächig war.


In unmittelbarer Nachbarschaft der beiden steht noch ein Denkmal als Erinnerung an ein Kindermärchen:


 Zum Abschluss des Tages sind wir noch auf die Margareteninsel gefahren, auf der keine Autos fahren dürfen. Dieser Löwe aus Lego hat uns dort empfangen.

 Wir kamen pünktlich zur musikalischen Einlage am „Musikalischen Brunnen“ an. 
 

 Nach der kurzen Musikeinlage sind wir noch etwas über die Insel geradelt. Hier war richtig viel los: Unmengen an Radfahrern und Joggern, die eine eigene Bahn zum Joggen hatten, und viele Leute, die hier einfach nur gechillt und ihren Feierabend genossen haben. Was es noch zu sehen gab:
 
Wasserturm

Klosterruine
 

 Später als geplant sind wir zurückgefahren. So haben wir das Parlamentsgebäude noch in der Abendsonne gesehen.
 
 
 Bei den Doppeldeckerbussen von heute Morgen jeder noch einen leckeren Langos gegessen.
 
 
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: ca. 40 km

07.09.2023

 Unser zweiter Tag in Budapest, an dem wir die andere Donauseite, also die Pestseite erkundet haben. Zu Anfang sind wir am Nationaltheater vorbeigekommen, das wir gestern schon aus der Ferne gesehen haben. Das Theater hat einen schön gestalteten Vorplatz in Form eines Schiffes.

 
 


Was für ein süßes kleines Café:

 

Hier mal ein Blick auf die Budaseite mit dem Gellértbad:


Unser nächstes Ziel war der Párisi Udvar (Pariser Hof), in dessen Erdgeschoss sich die einzig erhaltene bedeckte Einkaufspassage von Budapest aus der Vorkriegszeit befindet. Heute dient sie als Hotellobby und ist wirklich sehenswert.
 
 





In unmittelbarer Nähe des Gebäudes saß Gyula Krúdy, ein ungarischer Schriftsteller, dem Frank ein bisschen Gesellschaft geleistet hat.



Nach einem kurzen Plausch ging es weiter und wir haben unseren Weg fortgesetzt, wobei wir als nächstes dem Rollerező begegnet sind.



Leider wollte er in die andere Richtung und so ging es für uns alleine weiter in das alte jüdische Viertel von Budapest, wo die große Synagoge steht. Sie ist die größte Europas und nach der in New York die zweitgrößte der Welt.
 
 
Im jüdischen Viertel sind auch die Ruinenkneipen zu finden, die zur Mittagszeit leider noch zu waren. So haben wir hier nur auf der Streetfood-Meile etwas überteuert gegessen.
 

 
Auf dem Weg zum Flippermuseum sind wir am berühmten New York Palace Café vorbeigekommen und haben mal schnell einen Blick hineingeworfen. Seht selbst:
 


 
Das Flipper-Museum hatte leider noch zu, dafür haben wir Columbo unterwegs getroffen. Worüber er wohl gerade nachdenkt?
 

 
Nach einer kurzen Pause in einem absolut gepflegten Park ging es am Parlament vorbei zu den Cipők a Duna-Parton (Schuhe am Donauufer). Dieses Denkmal besteht aus 60 Paar Bronzeschuhen und erinnert an die ungarischen Juden,die 1944/45 von den bewaffneten Pfeilkreuzern in die Donau geschossen wurden. Die Juden mussten ihre Schuhe ausziehen, bevor sie erschossen wurden. Ihre Körper fielen in die Donau und wurden weggeschwemmt.
 

 
 Von hier aus ging es wieder zurück zum Jupp. Noch schnell etwas eingekauft, um das getauschte Geld noch loszuwerden, die Fahrräder verstaut und raus ging es aus Budapest, damit wir nicht morgens in der Rushhour rausfahren müssen. Dabei sind wir noch an der Burg Vajdahunyad
 und dem Heldenplatz vorbeigekommen (leider keine Bilder gemacht).

 Fazit zu Budapest: eine sehr saubere und wirklich sehr interessante Stadt mit vielen alten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Die Stadt strahlt überhaupt keine Hektik aus. Hier kann man einige Tage verbringen.

Nun stehen wir in Gödöllö auf einem Parkplatz hinter einem Einkaufszentrum.
 
 

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