Unsere sehr kurze Reise nach Ungarn und Rumänien 04.09.2023- 12.09.2023

04.09.2023
 
Endlich wieder auf Reisen!

Vor uns liegen 8 spannende Wochen mit Schwerpunkt Rumänien und Albanien mit der Rückreise über die Adriaküste. Eigentlich wollten wir ursprünglich in die Türkei und Griechenland, aber bei der Recherche sind wir auf Albanien gestoßen, das sich in den Reiseberichten so gut angehört hat, dass wir etwas umgeschwenkt haben. Deshalb die etwas ungewöhnliche Reiseroute, aber Rumänien haben wir auch schon soooooo lange auf der Liste, dass wir es nicht streichen wollten. Nicht wegen Graf Dracula, sondern wegen der ursprünglichen Wälder, der wunderbaren Natur und der herzlichen Menschen. Am Ende sollte alles ganz anders kommen und es wurde nur eine sehr kurze Reise mit vielen gefahrenen Kilometern und vielen Stunden im Jupp. Aber das wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
 
 
 Unsere erste Etappe führte uns nach Passau, wo wir auf dem Wanderparkplatz Kohlbruck / Neuburger Wald einen Stellplatz für die Nacht gefunden haben. Hier haben wir uns bei einer kleinen Wanderrunde auch noch etwas die Beine vertreten.




 

05.09.2023

Heute Morgen ging es weiter Richtung Budapest. Bei einer Kaffeepause haben wir festgestellt, dass wir gar nicht weit vom Dreiländereck Österreich-Ungarn-Slowakei bei Jahnburg entfernt sind und uns kurzerhand entschlossen, dort einmal vorbeizuschauen. War dann ziemlich unspektakulär: es gab einen Skulpturenweg (ein paar Steine),

eine Säule mit Grenzsteinen
 
 
und einen Tisch mit den Länderwappen (schon ziemlich ausgebleicht) 
 
 
 
 
irgendwo im Nirgendwo mitten auf dem Feld
 
Kurz nach unserer Ankunft kam das österreichische Militär vorbei und hat höflich gefragt, ob sie mal einen Blick in unseren Transporter werfen dürfen. Auf die Frage, ob wir verdächtig aussehen, meinten sie, nicht wir, sondern der Transporter. Sie wollten weder Fahrzeugpapiere noch Ausweise von uns sehen und haben uns noch erzählt, dass sie ziemliche Probleme mit Flüchtlingen haben, die illegal über die Grenze kommen.
 
 Kurz darauf kam noch eine Gruppe Asiaten, die tatsächlich ihre Ausweise zeigen mussten. Es waren junge Japaner, die für eine Woche in Wien waren und auf der Karte gesehen hatten, dass es hier eine Grenze gibt. Da sie noch nie eine Grenze gesehen haben, sind sie extra hierhergefahren. Nicht, dass sie jetzt denken, dass in Europa alle Grenzen so unscheinbar sind.

Nach diesem kurzen Abstecher ging es ein paar Meter weiter über die Grenze
 

 und dann weiter nach Budapest. Hier stehen wir jetzt am Rande der Stadt an einem Radweg, wo noch richtig viel los ist, denn es gibt einen kleinen Zugang zur Donau, einen Sportgeräteplatz (hauptsächlich Stangen für Krafttraining), der noch gut besucht ist (nur Männer), ein Allzweckfeld, auf dem Hockey und Basketball gespielt wird, viele Hundebesitzer, deren vierbeinige Freunde miteinander spielen und noch viele Jogger und Radfahrer.



                                                                                                                                                    Budapest >

 

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