Parcul Natural Munții Maramureșului

 10.09.2023
 
 
Unsere erste Wanderung auf der Reise. Leider zunächst eine zeitlang auf Betonpiste und nur im Schatten.
 

 
Nach einiger Zeit kamen wir an eine Bauruine, die aussah, als wäre hier mal etwas abgebaut worden.
 


Genau in diesem Moment kam ein PKW mit zwei Männern, die hier ausgestiegen und mit Eimern bewaffnet losgezogen sind. Leider konnten Sie kein Englisch, aber bei dem Wort Gold haben sie genickt. Im Internet haben wir später gefunden, dass hier irgendwelche Gesteine abgebaut wurden. Auf alle Fälle haben die beiden hier nach etwas gesucht. Dem Auto nach waren sie bisher aber noch nicht sehr erfolgreich.

Nach der Mine wurde der Weg dann unbefestigter (Geröll) und für Autos schon sehr anspruchsvoll, aber es kam uns tatsächlich noch ein Auto entgegen.


Zu diesem Zeitpunkt dachten wir übrigens noch, dass hier oben noch jemand wohnen muss, da uns am Morgen schon ein Auto überholt hatte, das aber bisher nicht wieder zurückgekommen ist. Irgendwann  kamen wir an eine Kreuzung mit einer Schutzhütte, die leider schon etwas runtergerockt war. Hier standen ein paar Pferde im Schatten.

 
 
Von hier aus wollten wir noch ein Stück weiter auf den Gipfel, aber nach kurzer Zeit wurde der Weg etwas unwegsam und zugewachsen und wir haben umgedreht. Hat für die erste Wanderung auch gereicht. Wir haben uns ein Plätzchen fürs Mittagessen gesucht
 
 
und als wir dort saßen, kam tatsächlich noch ein Auto vorbei. Da es ein Geländewagen war, dachten wir zunächst, es wären eine Art Ranger, die hier nach dem Rechten schauen. Kurz darauf kam das Auto zurück, hat sich neben uns gestellt und jetzt haben wir gesehen, dass zwei Pärchen darin saßen. Sie haben Fotos mit den Handys aus dem Auto gemacht (sie sind tatsächlich nicht einmal ausgestiegen!) und dann ging es weiter. Spätestens jetzt war uns klar, dass die Rumänen gerne Offroad fahren und die Autos vorher auch einfach nur so herumgefahren sind. Bei uns wäre das unmöglich gewesen.

Auf dem Berg auf einem Wanderweg!
 
Hier noch mal der Ausblick



und die Hütte im Sonnenschein



Nach der Wanderung sind wir ein Stück weiter an die Gondelstation in Borsa gefahren, wo wir einen Stellplatz für die Nacht gefunden haben. Eigentlich wollten wir hier morgen noch wandern gehen, haben aber am Abend beschlossen, wieder zurückzufahren, da Franks Mutter mit einem Oberschenkelbruch im Krankenhaus liegt und sich nicht gut anhört. Wir wussten das schon seit Budapest, dachten aber, dass wir noch ein bisschen Zeit haben, da wir sowieso nicht viel machen können, wenn sie im Krankenhaus ist.
 
 
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