Nach der Besichtigung des Klosters ging es weiter zum
„Fröhlichen Friedhof“ (Cimitrul Vesel), der nicht weit entfernt war. Auf dem Weg dort hin sind wir an einer kleinen Kirche vorbeigekommen.
Vor dem Friedhof war dann schon wesentlich
mehr los und es gab viele Stände, an denen man typisch rumänische Souvenirs
kaufen konnte.
Beim Friedhof selber mussten wir dann tatsächlich Eintritt zahlen,
aber der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Die Holzstehlen wurden liebevoll von dem Künstler Stan Ioan Pătraș gestaltet und waren mit handgemalten Bilder und Versen aus dem Leben der Verstorbenen verziert.
Wir haben versucht, welche zu übersetzen, hat aber nicht so ganz funktioniert.
Durch die Bilder hat sich aber oft schon erschlossen, was dem Verstorbenen im
Leben wichtig war oder was er gearbeitet hat.
In der dazugehörigen Kirche
mit ihren farbenfrohen Wand- und
Deckengemälden wurde gerade eine Art Messe abgehalten.
Wir sind dann noch ein bisschen durch das Dorf gelaufen,
dass abseits des Tourirummels wie ausgestorben wirkte.
Zwei ältere Frauen haben vor
ihrem Haus in einem gemauerten Ofen Brot gebacken. Auch diese interessante Konstruktion haben wir gesehen. Eigentlich sehr praktisch.
Wir sind noch an dem alten
oder vielleicht normalen Friedhof vorbeigekommen. Hier standen neben ein paar
geschnitzten blauen Kreuzen auch normale Grabsteine.
Kurioserweise gab es auch
Grabinschriften von Leuten, die noch gar nicht gestorben waren.
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