Huelva

11.02.2022


Heute wieder einen ereignisreichen Tag gehabt. Zunächst sind wir auf einem Radweg zu einer Brücke gekommen, die total zugemüllt war (leider bezeichnend für die Spanier).




Kurz darauf hat ein Spanier mit seinem Fahrrad angehalten, um uns auf irgend etwas hinzuweisen. Nach der Info, dass wir nur sehr schlecht spanisch sprechen, hat er das ganze mindestens 4 mal wiederholt, allerdings immer in der gleichen schnellen Sprechgeschwindigkeit. Wir haben nur etwas mit "tren rapido" verstanden. Ein Stückchen weiter konnten wir dann erahnen, was er uns erklären wollte, da wir plötzlich vor Schienen ohne Übergang standen, der Radweg aber auf der anderen Seite weiterging. So mussten wir die Fahrräder illegalerweise über die Schienen tragen, um weiterfahren zu können.


 
Auf unserem weiteren Weg sind wir mal wieder an den öffentlichen Sportgeräten vorbeigekommen, die hier überall herumstehen (eine wirklich gute Sache):



Nach einer kleinen Stärkung


ging es noch ein bisschen durch die Innenstadt. Hier sind wir in einer Fußgängerzone vorbeigekommen, in der richtig Bambule war. Die Restaurants waren um diese Uhrzeit (16 Uhr) knallevoll. Ein richtiges Geschnatter in der Straße. Die Mädels waren alle schick angezogen und alle hatten Alkohl auf den Tischen: von Bier über Wein, Apperitifs und sogar Champagner war alles dabei.




Weiter ging es zur Strandpromenade, die auch hier mal wieder der Knaller war. Zwar gibt es keinen Badestrand, aber dafür eine richtig breite Promenade mit eigenem Fahrradweg und vielen Bänken.
 

Am Anfang der Promenade steht der alte Verladepier "Muelle de Riotinto", der bis 1975 in Betrieb war. Heute ist er ein frei zugängliches Kulturdenkmal.


Am Ende der Promenade, die teilweise durch den Industriehafen geht, aber zur Meerseite immer ansprechend gestaltet wurde, steht das zu Ehren Kolumbus errichtete Denkmal Monumento a la Fe Descubridora.


Zum Abschluss des Tages hatten wir noch ein kleines Abenteuer, da wir über eine Brücke mussten, die eigentlich für Fahrradfahrer gesperrt war. So mussten wir zwischen Leitplanke und Absperrung zum Meer entlangradeln, um auf die andere Seite zu kommen. Ein etwas mulmiges Gefühl.
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: 32,4 km

12.02.2022

Heute einen eher verunglückten Tag gehabt, da wir unsere geplante Radtour nicht machen konnten, weil die einzige Brücke für Radfahrer wegen Bauarbeiten gesperrt war. Also haben wir unseren Plan umgeworfen und sind heute weiter nach Portugal gefahren. Vorher haben wir noch einmal die Wasservorräte aufgetankt:
 

Die Grenzüberschreitung war unspektakulär. Die Landschaft finden wir hier viel ansprechender als in Spanien, da es durch die Bäume viel grüner aussieht und es hier nicht so große Anbauflächen gibt. Gelandet sind wir in Moncarapacho neben einem super sauberen Spielplatz. Das hatten wir lange nicht mehr.
Gefahrene Kilometer: ca 170 km
 
 
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