08.03.2022
Heute ging es weiter Richtung Heimat. Da das Wetter und die Landschaft zunächst nicht so schön waren, ist es uns nicht so schwer gefallen. In den Pyrenäen war es dann allerdings wieder richtig interessant. Hier war die Vegetation richtig farbenfroh, da die Sträucher und Bäume ihre ersten neuen Triebe bekommen haben. Dazu die Bergkulisse und ein Gebirgsfluss: sehr schön. Nur die Sonne hat gefehlt. Bei 1.200 m hat es dann tatsächlich auch angefangen zu schneien.
Kurz danach ging es in den Tunnel d'Aragnouet-Bielsa und wir sind auf der französischen Seite herausgekommen. Hier sah es plötzlich total anders aus: die Sonne hat geschienen, die Landschaft war viel karger und es gab fast nur noch Nadelbäume. Nachdem wir uns den Berg heruntergeschraubt hatten, sah es landschaftlich ähnlich aus wie bei uns im Frühjahr.
Nach einer kurzen Pause an einem kleinen See ohne Müll und Hundekacke (wie schön!) mussten wir uns noch durch Toulouse quälen, bis wir in einem kleinen Ort hinter Toulouse einen Stellplatz an der Kirche im Dorf gefunden haben. Vorher hätten wir uns fast noch festgefahren, da dass Navi uns über einen Feldweg geschickt hat.
Gefahrene Kilometer: 471 km
09.03.2022
Heute führte uns die Strecke zum großen Teil durch das Massif central, das uns auf der Hinfahrt schon sehr gut gefallen hat. Die Fahrt war teilweise etwas müßig, da wir in Frankreich keine Autobahn gefahren sind. Die Mittagspause haben wir etwas ausgedehnt, da das Wetter hier richtig schön und sonnig war. Für die Nacht haben wir dann einen Stellplatz an der Loire neben einer Weide mit neugierigen jungen Ochsen gefunden.
Gefahrene Kilometer: 520 km
10.03.2022
Da das Wetter immer noch sehr schön war, haben wir im Elsass an einem Stausee (in Michelbach), etwa 15 km von Basel entfernt, noch eine ausgiebige Mittagspause mit Spaziergang gemacht.
Danach ging es weiter nach Deutschland. Interessant war die Fahrt nach Freiburg, da es plötzlich eine sehr kurvenreiche Serpentine hinaufging und wir in einer Schlucht mit keiner Sonne waren, in der tatsächlich noch Schnee lag. Schlecht für uns, da wir schon auf der Suche nach einem Stellplatz waren, es hier aber viel zu kalt war. Deshalb mussten wir noch ein Stück weiter fahren, bis wir in an einem römischen Hügelgrab fündig geworden sind.
Gefahrene Kilometer: 501 km
11.03.2022
Heute früh starteten wir zu unserer vorerst letzten Etappe. Wir sind am Bodensee vorbeigekommen, wo es tatsächlich auch sehr viele Obstplantagen gibt. Pause machen war etwas schwierig, da der Bodensee eine reine Tourigegend ist, in der Parken etwas schwierig ist. Gegen Mittag sind wir dann in Garmisch angekommen, wo wir noch etwas Schnee vorgefunden haben.
Aber wir hatten Glück, da es tatsächlich ab heute hier wärmer geworden ist. Nach einem kurzen Spaziergang mit Picknick ging es dann weiter zu Ellen.
14.03.2022
Nach drei Tagen in Garmisch ging es heute nach genau 9 Wochen nun endgültig wieder nach Hause.









Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen