Senftenberger See

04.06.2022
 
  Heute ging es weiter nach Arnsdorf in der Nähe des Senftenberger Sees, wo wir uns eine Fahrradrunde zum Cachen rausgesucht hatten. Gleich bei der ersten Suche wurden wir von einem anderen Fahrradpärchen angesprochen, die hier auch ein paar Caches machen wollten. Sie haben uns dann noch auf der gesamten Runde begleitet und wir hatten viel Spaß zusammen.




Die Gegend hier ist für Radfahrer ideal, da es sehr flach ist und es viele neue Radwege gibt (manchmal besser als die Autostraßen). Allerdings gibt es fast nur Kiefern, was manchmal etwas bizarr aussieht.



Den Stellplatz für die Nacht haben wir in Schwarzheide am Friedhof gefunden.
Gefahrene Kilometer: ca. 150 km
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: 29 km



05.06.2022
 
Heute Morgen sind wir als erstes zum Senftenberger See geradelt, an dem die Radwege, wie erwartet, sehr voll waren, da wir Pfingsten haben. Wir sind dann sehr schnell abgebogen, um ein paar weniger frequentierte Radwege zu fahren.



Dabei haben wir durch Zufall noch einen STF bei einem Cache gemacht - zusammen mit einem Pärchen aus Sachsen.


Ein anderer Cache hat uns dann zum "Blauen See" geführt. Ein sehr idyllisch gelegener Seerosen-See, bei dem es sich eigentlich um die Reste einer Glassandgrube handelt. Hier sind wir noch mit einem Pärchen aus der Gegend ins Gespräch gekommen, die zum Sonnen hierher gekommen sind. Wirklich sehr nette Leute hier in der Gegend!




Den Stellplatz für die Nacht haben wir auf einer Art Wanderparkplatz gefunden.



Als wir gerade mit dem Essen fertig waren, kamen noch zwei Radfahrer-Pärchen, die sich noch zu uns gesetzt haben. Wie sich herausgestellt hat, waren es 4 Ü-70ger, die etwas angedüdelt von einem Dorffest kamen und schon seit 3 Tagen am Feiern waren. Und am nächsten Tag wollten sie auf das nächste Fest. Da kann man nur hoffen, dass man in dem Alter auch noch so unternehmenslustig ist.
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: 54 km
 
< Gemeinde Callenberg / Triebischtal                                                                                 Weißwasser >

Weißwasser

06.06.2022

Nach einem kurzen Stopp in Hoyerswerda



ging es heute nach Weißwasser zum Turm am Schweren Berg, der leider geschlossen war.



Von dort haben wir unsere Radtour durch die Rekultivierungsflächen des Tagebaus Nochten gestartet. Eine teilweise sehr bizarre Landschaft.





Gegend Abend hat es sich zugezogen und als wir die Fahrräder wieder im Jupp verstaut hatten, fing es tatsächlich an zu regnen. Den Stellplatz für die Nacht haben wir an einer Sportanlage in Weißwasser gefunden (leider kein Bild gemacht).
Gefahrene Kilometer: ca. 70 km
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: 27 km
 
 
< Senftenberger See                                                                             Kromlau und die Rakotzbrücke / Bad Muskau >

Kromlau und die Rakotzbrücke / Bad Muskau

07.06.2022

Eigentlich wollten wir heute Fahrrad fahren, aber da es wieder angefangen hat zu nieseln, haben wir den Plan etwas geändert. Als erstes sind wir nach Krauschwitz gefahren, wo wir unsere Radtour starten wollten. Hier haben wir einen nagelneuen Erlebnispark für Kinder mit einem riesigen Kletterfelsen (18 m hoch, aus Spritzbeton, natürlich auch für Erwachsene) vorgefunden. Toll gemacht!

Auch noch gesehen:
 

 Dann ging es weiter in den Rhododendronpark Kromlau mit der Rakotzbrücke.
 






Insgesamt waren wir hier ein bisschen enttäuscht. Die Rhododendren waren leider schon am Verblühen und die Brücke hatten wir uns etwas spektakulärer vorgestellt. Vielleicht hat aber auch einfach nur die Sonne gefehlt oder man muss im Herbst herkommen, wenn die Bäume bunt sind.
 
Nach dem Mittagessen am Waldbahnhof (hier fährt zu besonderen Gelegenheiten noch eine Dampflokomotive)



ging es weiter nach Bad Muskau.
 

Hier waren wir im Fürst-Pückler-Park, in dem sich das Neue Schloss befindet.





Der im Weltkulturerbe befindliche Park liegt zu etwa einem Drittel in Sachsen und der größere Teil liegt in Polen.


Hier haben wir schon mal einen Fuß nach Polen gesetzt, bevor es dann mit dem Auto über die Grenze ging. Nun stehen wir in der Nähe von Jelenia Góra mitten im Wald an einer Kapelle.


< Weißwasser                                                                                                Jezioro Wrzeszczynskie / JezioroPilchowikie

Jezioro Wrzeszczyńskie / Jezioro Pilchowickie

08.06.2022

Heute Morgen sind wir in das Örtchen Wrzeszczyn am Stausee Wrzeszczyńskie gefahren, um dort eine Cacherunde zu machen. Es fing etwas abenteuerlich an, da der Weg nach einer kurzen Strecke immer schlechter wurde und irgendwann zu einer Sackgasse wurde.



Also wieder kehrtgemacht und den See in der anderen Richtung umlaufen. Hier gab es wenigstens einen Wanderweg, der auch wirklich sehr schön war. Ein schöner Singletrail durch den Wald mit Ausblicken auf den See.










An einem Aussichtspunkt haben wir auf einem Felsen Rast gemacht. Hier konnten wir einen Buntspecht beobachten, der sein Junges gefüttert hat.
 


 
Danach ging es weiter zur Staumauer des Jezioro Pilchowickie. Auf dem Weg dorthin sind uns zwei Polen entgegengekommen, die ihre Fahrräder diesen Singletrail hochgeschoben haben. Wir dachten immer, wir wären die Freaks, aber Räder auf einem Weg zu schieben, der zu Fuß schon nicht so einfach zu laufen ist: Chapeau!!!


Unterwegs noch entdeckt:


Unseren Stellplatz für die Nacht haben wir im Örtchen Siedlęcin beim Wohnturm Boberröhrsdorf gefunden. Es handelt sich hierbei um mitteleuropas größten mittelalterlichen Wohnturm mit Wandmalereien zur Geschichte Lancelots vom See. Beeindruckend war die große alte Linde vor dem Gebäude.
Gefahrene Kilometer: ca. 20 km


 
 
 
09.06.2022
 
Für heute Morgen hatten wir uns hier in der Gegend eigentlich noch eine kleine Wanderung ausgesucht. Nach ein paar Metern fing es aber an zu regnen, so dass wir beschlossen haben, doch schon weiter nach Breslau zu fahren. Das Ende vom Lied: es hat nicht lange geregnet und wir haben den Tag vertrutschelt. Einen Stellplatz für die Nacht haben wir in Bielany, einem Vorort von Breslau, neben einem Sportplatz gefunden. Hier hat sich der Parkplatz ab 20 Uhr schlagartig gefüllt, da die Jungs dann mit ihrem Training angefangen haben.
Gefahrene Kilometer: ca. 120 km


< Kromlau und die Rakotzbrücke / Bad Muskau                                                     Breslau (Wroclaw) >