Runina

23.06.2022
 
Für heute war wieder eine etwas größere Tour geplant. Dafür haben wir Jupp auf den Wanderparkplatz umgesetzt und von dort ging es zunächst zu den drei Quellen und einer kleinen Kapelle im Wald.
 



 
Danach ging es ein ganzes Stück im Wald bergauf. Kurz vor dem Gipfel sind wir auf einen Briefkasten gestoßen, in dem ein Wanderbuch zum Eintragen lag. Leider konnten wir nicht herausfinden, was es damit auf sich hat.


Oben angekommen wurden wir mit einem herrlichen Ausblick belohnt:


Dann ging es ein Stück auf dem Kamm entlang, immer zwischen Polen und der Slowakei wechselnd, da hier die Grenze verläuft. Die Wanderkennzeichnung in Polen soll wohl zum schnelleren Gehen animieren:


Mal wieder ein schönes Quellenhäuschen:


Nach dem Kammweg ging es dann wieder bergab. Zunächst war der Weg noch ganz schön, doch dann mussten wir ein ganzes Stück eine zum Glück wenig befahrene Straße laufen. Kurioserweise kam hier irgendwann irgendwo im Nirgendwo ein neu gestalteter Rastplatz für Fahrräder mit einer Techniksäule.


Kurze Zeit später kam noch mal eine Bank, auf der sich viele müde Wanderer oder Fahrradfahrer ausruhen können:




Wir sind noch an einer kleinen Kirche

und an einem Gedenkstein vorbeigekommen.
 
 
Irgendwann wurde es dann noch ein bisschen abenteuerlich, da der Wanderweg sehr rustikal wurde. Er war teilweise etwas zugewachsen und es lagen immer mal wieder Äste auf dem Weg.


Aber schließlich haben wir es doch geschafft und sind nach 28 km und 1.200 Höhenmetern wieder am Jupp angekommen, den wir für die Nacht einfach hier am Wanderparkplatz stehen gelassen haben.



24.06.2022

Nach dem anstrengenden Tag gestern wollten wir es heute etwas ruhiger angehen lassen und haben uns für eine Fahrradtour entschieden. Nachdem wir die Wasserkanister am Dorfbrunnen gefüllt hatten
 
 
haben wir uns auf den Weg nach Topol'a gemacht, wo es mal wieder eine alte Holzkirche gab:
 


 
Hier gab es auch einen außergewöhnlichen Friedhof, da die Grabsteine alle auf der Rückseite beschriftet waren:
 


Im Dorf selber gab es noch ein kleines Zentrum mit Backöfen und einem Lehmhaus. Hier wird wohl gezeigt, wie man früher gebaut hat und es finden immer mal wieder Workshops statt:





Auf unserem weiteren Weg sind wir an einem Zaun vorbeigekommen, der wieder wachsen will:


An einem kleinen Teich sind wir einer Wasserschlange begegnet:


Nach dem Besuch an einem kleinen Wasserfall


fing die richtige Radtour an, die sich dann doch als anstrengender als gedacht herausgestellt hat, da es auf einem zum Teil sehr steinigen Waldweg bergauf und bergab ging. Bei der kleinen Kirche, bei der wir gestern schon vorbeigekommen sind, haben wir dann eine längere Pause gemacht (das erste Mal, seit wir unterwegs sind) und sind danach wieder auf den gleichen Stellplatz von gestern zurückgefahren.
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: 31 km




25.06.2022

Da es heute sehr heiß werden sollte, sind wir schon recht früh gestartet, um noch einmal ein Stück des Wanderweges von vorgestern zu laufen. Nach 600 Höhenmetern oben angekommen, zeigte das Thermometer um kurz vor 8 Uhr schon fast 30 Grad.




Für den Rückweg haben wir einen Weg gewählt, der nicht als Wanderweg ausgewiesen war, sich aber als wesentlich schöner herausgestellt hat. Wieder unten angekommen, haben wir uns auf den Weg Richtung Heimat gemacht. Mittag haben wir an einer rustikalen Hütte gemacht,


sind noch an einer schönen Schnitzerei


einer weiteren Holzkirche, in der gerade gesungen wurde,



und einem Panzer



vorbeigekommen, bevor wir an unseren Stellplatz für die Nacht an einem Wanderparkplatz in Zemplínske Hámre angekommen sind.
Gefahrene Kilometer: ca. 38 km


< Národný Park Poloniny                                                                                                                  Snina >

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