21.06.2022
Heute stand das eigentliche Ziel unserer Reise, der Kremenez, auf dem sich das Dreiländereck Slowakei-Polen-Ukraine befindet, auf dem Programm. Der erste Weg hat uns zur Touriinformation geführt, da wir nicht sicher waren, ob wir ein Parkticket brauchen. Dafür musste unser Jupp wieder durch den Bach fahren.
Die Dame in der Info war sehr nett, hat aber nur Slowakisch gesprochen. Immerhin haben wir dort tatsächlich Postkarten bekommen. Als wir schon draußen waren, hat sie uns noch einmal zurückgerufen, um uns den Bison im Ausstellungsraum zu zeigen.
Nun konnten wir unsere Wanderung im Národný park Poloniny starten.
Bei dem Národný park Poloniny handelt es sich übrigens um einen "Dark-Sky Park", bei dem es in der Nacht nur wenig "Lichtverschmutzung" gibt und man einen extrem schönen Sternenhimmel hat.
Doch nun zur Wanderung: nach
einer kurzen Zeit über noch bewirtschaftete Forstwege kamen wir auf
einen Singletrail, der durch einen schönen naturbelassenen Buchenwald
ging. Zwischendurch gab es auch mal kleine Gebirgsbäche mit Steinen und
Geröll. Herrlich!
Der Aufstieg war nicht ohne, wir haben ca. 1.100 Höhenmeter gemacht. Am Schlimmsten waren die letzten Meter, die gingen gefühlt fast senkrecht bergauf. Oben angekommen waren wir richtig überrascht, dass hier schon ein paar Leute anzutreffen waren. Dafür, dass wir auf dem ganzen Weg niemandem begegnet sind, war hier richtig viel los. Es waren alles Leute, die den Weg von der polnischen Seite aus gelaufen sind.
Nach den obligatorischen Photos und einer Stärkung ging es dann wieder bergab. Dabei haben wir einen recht seltenen Blauschlegel angetroffen:
Wir sind noch an einem Aussichtspunkt vorbeigekommen
aber insgesamt war der Rückweg leider nicht so schön zu laufen, da der Wald hier überhaupt nicht mehr so urig war. Und gegen Ende ist man quasi noch durch einen steilen Tunnel gelaufen, den die Arbeitsmaschinen hier hereingefräst haben. Hätten wir das gewusst, wären wir den anderen Weg einfach wieder zurückgegangen.
Nach unserem mühseligen Abstieg haben wir Jupp wieder auf den Stellplatz von gestern gefahren. Als wir beim Abendessen saßen, kamen zwei Wanderer, die in der Schutzhütte übernachten wollten und sich erst einmal ein Feuer angezündet haben.
22.06.2022
Nach der gestrigen Tour wollten wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. Unser erster Weg führte uns nach Uličské Krivé, da wir gesehen hatten, dass hier ein Teil des Naturschutzschutzgebietes sogar zum Weltkulturerbe gehört. Im Ort gab es eine alte Holzkirche
und ein altes Kinderkarussel, das wir natürlich auch ausprobieren mussten.
Die kleine Wanderung war dann etwas abenteuerlich, da der Weg schlecht ausgeschildert war und nicht so häufig genutzt wird. Der Baumbestand war beachtlich: so große alte Buchen hatten wir bisher noch nicht gesehen.
Wir haben auch sehr viele Netze der Trichterspinne gesehen:
Danach ging es weiter zum Starina-Stausee
Den Stellplatz für die Nacht haben wir am Dorfende von Runina bei einer landwirtschaftlichen Anlage gefunden. Hier konnten wir noch einen Fuchs beobachten.







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