Auschwitz (1. Versuch) / Górka Pychowicka

13.06.2022

Heute war ein etwas verunglückter Tag. Eigentlich wollten wir das KZ Auschwitz-Birkenau besichtigen. Der bei uns eingezeichnete Eingang war jedoch geschlossen und wir mussten schon mal einen Kilometer um eine Kaserne herumlaufen, um zum Haupteingang zu kommen. Dort angekommen wurde uns von einer etwas unfreundlichen Ticketverkäuferin gesagt, dass wir erst ab 16 Uhr reindürfen. Wir hatten keine Führung und im Internet gelesen, dass man ganztägig reinkommt. Wurde wegen der Pandemie geändert. War uns ein bisschen zu lange, da wir erst 8 Uhr 30 hatten. Wir sind dann 2 Kilometer nach Birkenau marschiert, da man die dortige Anlage eigentlich auch ohne Führung besichtigen kann. Der nun sehr freundliche Wärter hat uns jedoch darauf hingewiesen, dass man sich erst in Auschwitz am Haupthaus ein Ticket holen muss, damit man auch in Birkenau reinkommt. Na toll, das hätte uns die Donzel an der Kasse ja auch mal sagen können. Wenigstens durfte ich am Eingang noch ein paar Fotos machen, bevor wir dann den ganzen Weg wieder zurück marschiert sind.

Da wir nun noch etwas mehr Zeit hatten als ursprünglich geplant, haben wir an einem kleinen Waldgebiet vor Krakau, Górka Pychowika, noch einen Halt gemacht, da hier ein paar Höhlen eingezeichnet waren. Der Wald war überschaubar (wenigstens keine Kiefern) und die Höhlen waren nicht so spektakulär.




Was uns aufgefallen ist: wir sind bestimmt an 4 Lagerfeuer-Stellen vorbeigekommen, an denen auch große Bänke standen, obwohl es Schilder gab, dass Feuer machen verboten ist.



Nach kurzer Zeit hat es dann zu regnen angefangen und wir sind wieder zurück zum Jupp. Nun stehen wir auf einem Parkplatz am Waldrand in der Nähe von Wieliczka, da wir für morgen Karten für das Salzbergwerk haben.
Gefahrene Kilometer: ca. 80 km


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