Salzbergwerk Wieliczka

14.06.2022

Vor unserer Führung im Salzbergwerk hatten wir noch etwas Zeit und sind noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Dabei sind wir Papst Johannes Paul II


und ein paar Grubenarbeitern begegnet.


Noch kurz gewartet,


dann war es endlich so weit: die Besichtigung des Salzbergwerkes Wieliczka hat begonnen.



Es war schon sehr beeindruckend, was die Minenarbeiter hier geschaffen haben:


 
 
Blumenkohl (Salz, das sich an der Decke ablagert)


Ausbrennen von Gas, um Explosionen zu vermeiden


Minenarbeiter





Pferde unter Tage


Zwerge unter Tage


St. Kinga-Kapelle (der beeindruckendste Saal)













 
Fußböden aus Salz



Grotte


Holzkonstruktionen



Die Führung mit der sehr kompetenten Minenführerin hat gut 2 Stunden gedauert, dann ging es mit vielen neuen Eindrücken wieder zurück ans Tageslicht. Einen Besuch im Salzbergwerk können wir durchaus empfehlen.

Da wir erst einmal genug von den Kiefernwäldern und dem platten Land in Polen hatten (obwohl die Landschaft inzwischen schon etwas hügeliger geworden ist), ging es am Nachmittag weiter in die Slowakei.

Bei unserem Aufenthalt in Polen ist uns aufgefallen, dass die Polen großen Wert auf ihre Vorgärten legen, die außerordentlich schön angelegt sind. Man könnte meinen, sie nehmen allesamt an einem Wettbewerb um den schönsten Vorgarten teil. Es gibt viele neue (große) Häuser mit teilweise kunstvoll angefertigten Zäunen.

Kaum in der Slowakei angekommen zeigte sich uns ein völlig anderes Bild: schlechte Straßenzustände (in einer Stadt waren die Spurrillen so tief, dass wir dachten, Jupp setzt gleich auf), die Häuser in einem wesentlich schlechteren Zustand (bei einer Häuserreihe hatte man das Gefühl, man befindet sich in einem Museumsdorf) und Fabriken, in denen noch gearbeitet wird, obwohl sie wie ein Lost Place aussehen. Nachdem wir Banská Bystrica hinter uns gelassen haben, kamen wir in ein Tal, das etwas weitläufiger war. Hier waren die Häuser wieder besser in Schuss und es werden auch mehr neue Häuser gebaut.

Unseren Stellplatz für die Nacht haben wir auf einem Wanderparkplatz im Gebiet Podpoľanie gefunden.
Gefahrene Kilometer: ca. 260 km
 
 
 
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