Unsere Fortsetzung der Reise nach Rumänien 27.05.2024 - 27.06.2024

27.05.2024
 
 
Nachdem wir letztes Jahr unsere Reise nach Rumänien leider schon nach ein paar Tagen abbrechen mussten und auch in diesem Jahr im April nur bis Garmisch gekommen sind (geplant waren 10 Wochen mit Schwerpunkt Albanien und Serbien), ging es heute Morgen nach einer schweren Zeit für uns erneut Richtung Rumänien. Diesmal mit etwas weniger Zeit im Gepäck, weshalb wir uns auf ein Land beschränkt haben. Albanien muss immer noch auf uns warten.

Den ersten Halt haben wir in Mosonmagyaróvár, kurz hinter der Grenze zu Ungarn, an einem Fluss
gemacht. Man hätte auch hier bei uns an der Lahn sitzen können. Ein Stückchen weiter war ein Biergarten, der richtig gut besucht war. Leider hatten wir kein ungarisches Geld, sonst wären wir einmal hingegangen, denn die Stimmung dort war richtig gut.



Ruttershausen - Mosonmagyaróvár


28.05.2024

Nach einer kurzen Nacht ging es heute Morgen um 5 Uhr weiter. Wir sind durch Budapest (kennen wir ja schon) gefahren, haben nach der Grenze an einem kleinen See eine Pause gemacht


und dann ging es weiter nach Săpânța, wo wir auch schon im letzten Jahr am Kloster Peri übernachtet hatten.









Mosonmagyaróvár - Săpânța

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Mănăstirea Bârsana

 29.05.2024
 
 
Wir sind heute Morgen sehr früh zufällig am Mănăstirea Bârsana vorbeigekommen. Da noch keine Touristen hier waren, haben wir dem Kloster, das seit 1993 in der herkömmlichen Holzbauweise wiedererrichtet wurde und heute zu den schönsten Eichenbauweisen des Landes zählt, kurzerhand einen Besuch abgestattet.
 







Während der Weiterfahrt haben wir noch einen kurzen Stopp eingelegt und einen kleinen Spaziergang gemacht.



Unser Ziel für heute war der Ort Borșa, wo wir auch das letzte Mal übernachtet haben. Diesmal sind wir ein Stückchen höher gefahren, wo wir einen Platz auf einer Lichtung gefunden haben. Kurz nach unserer Ankunft kam ein ganzer Trupp tschechischer Offroad-Autos an uns vorbei, die ca. eine Stunde später wieder zurückkamen, kurz bei uns geparkt haben und dann weitergefahren sind. Ob wir denen wohl den Platz weggenommen haben?


Săpânța - Mănăstirea Bârsana - Borșa

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Von Borșa nach Roman

30.05.2024

Heute Morgen sind wir noch einmal zur Mine gelaufen, an der wir schon letztes Jahr waren.

Weiter sind wir diesmal nicht gekommen, da das Wetter immer schlechter wurde. Auf dem Rückweg kam uns ein Trupp polnischer Motorradfahrer entgegen, die erzählt haben, dass sie schon seit 7 Jahren immer für eine Woche hierherkommen. Auch die tschechischen Offroad-Fahrer sind noch einmal freundlich hupend und winkend an uns vorbeigefahren. Das muss hier wohl eine sehr beliebte Strecke sein, denn auch im letzten Jahr haben wir schon einige Offroad-Autos hier gesehen.

Da das Wetter in den nächsten Tagen nicht wirklich besser werden soll, haben wir beschlossen, weiter Richtung Süd-Osten hinter die Berge zu fahren, wo es sonniger sein soll. Das ist der Vorteil, wenn man freisteht und nichts gebucht hat. Wir sind durch ein paar Ortschaften gekommen, in denen die Häuser alle eine Art Bordüre und Verzierungen an den Wänden hatten. In Ciocănești haben wir einen kurzen Stopp eingelegt. Leider haben wir erst später erfahren, dass die Häuser hier die traditionelle Architektur respektieren und es sogar in 2014 zum Kulturdorf Rumäniens ernannt wurde. Wir standen sogar vor dem Handwerkermuseum, das aber geschlossen war.








Unseren Stellplatz für die Nacht haben wir am Mănăstirea Sfântul Mina din Roșiori gefunden. Auch ein Kloster, dass in den 90-ger Jahren erst neu gebaut wurde.




Interessant waren hier die Grabsteine, die schon beschriftet waren, aber kein Todesdatum haben. Das haben wir in Rumänien öfters gesehen.






Borșa - Ciocănești - Mănăstirea Sfântul Mina din Roșiori



31.05.2024

Nicht weit vom Kloster steht die Cetatea Neamțului, die wir uns heute anschauen wollten. Dort angekommen waren wir etwas überrascht, dass es einen großen, kostenpflichtigen Parkplatz gab, auf dem auch schon ein Bus stand. Wir haben uns ein paar Meter weiter einen kostenfreien Parkplatz gesucht und sind dann hoch zur Ruine gelaufen, wo schon eine Schulklasse lautstark auf Einlass gewartet hat.




Das war uns etwas zu viel Trubel und wir haben oberhalb der Burg noch einen Spaziergang gemacht.


Auf dem Rückweg kam uns die nächste Schulklasse entgegen und da fiel es uns ein: morgen ist Kindertag und da dieser auf einen Samstag fällt, waren die Schulklassen heute unterwegs. Wir waren noch kurz in einem Park


bevor wir noch einenAbstecher zum Dragoș Vodă Bisongehege gemacht haben.
 

 Dieser Abstecher hat sich nicht wirklich gelohnt, da das Gehege schon bessere Tage gesehen hat. Viele Wege waren nicht zugänglich und viele Gehege waren (zum Glück) leer, da sie sehr klein waren.
 




Riesenlauch
 
Weiter ging es nach  Roman, einer Stadt im typischen Ost-Charme, die aber einen sehr schön angelegten Park hat.




Kokadenblume

Hier auch mal ein paar Beispiele von den schönen Hoftoren und Zäunen, die man im ganzen Land sieht (wobei diese zu den eher einfachen gehören):




Die Nacht haben wir vor dem Rathaus / Gerichtsgebäude verbracht, da es in der Nähe ein Lokal gab, wo wir Essen gehen wollten. Was wir nicht wussten: es war ein griechisches Lokal. War aber trotzdem gemütlich und das Essen war lecker.


Mânăstirea Sfântul Mina - Cetatea Neamtului - Dragoș Vodă Bisongehege - Roman

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