Pitești

15.06.2024 - 16.06.2024
 
 
Eigentlich sollte es heute zur berühmt berüchtigten Transfăgărășan gehen. Auf der Autobahn angekommen, stellte sich heraus, dass das wohl nicht so eine gute Idee zum Samstag war, da uns etliche Autos mit Fahrrädern hinten drauf überholt haben. Die wollten ja alle irgendwo hin und wir hatten die Befürchtung, dass es auf der Passstraße richtig voll werden würde. Also haben wir schnell umdisponiert und uns für das Städtchen Pitești entschieden, das auf dem Weg lag. Wir haben eine längere Pause an einem Friedhof eingelegt, um Wasser aufzufüllen, sind eine Runde um den Zoo gelaufen (im Wald) und haben uns dann einen schönen Stellplatz gesucht.


 
Am nächsten Vormittag sind wir durch den Park gelaufen und waren wieder einmal überrascht, wie schön angelegt und sauber dieser war.








Von dort aus haben wir noch einen Abstecher in die beschauliche Innenstadt gemacht.
 






Primăria Municipiului Pitești (Rathaus)


Curtea de apel (Gericht)
 

In Pitești hat übrigens der Dacia seinen Ursprung.
 
 
Am Nachmittag haben wir dann unseren ursprünglichen Weg fortgesetzt und sind in Richtung Transfăgărășan weitergefahren. Auf der Gegenfahrbahn kamen uns schon die ganzen Autos mit ihren Fahrrädern wieder entgegen, aber trotzdem war am Stausee Lacul Vidraru, einem beliebten Aussichtspunkt, noch so viel los, dass wir gar nicht aussteigen wollten. Davon abgesehen, hätten wir auch gar keinen Parkplatz gefunden. Die Autos standen schon überall im Halteverbot, was auf dieser kurvenreichen Straße nicht ganz ungefährlich ist.
 
Hier haben wir auch Bären gesehen, was zwar interessant war, aber einen traurigen Hintergrund hat: es handelt sich hierbei um "Bettelbären", die von vielen Touristen gefüttert werden und nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu ernähren. Zudem verlieren sie ihre Scheu vor den Menschen, so dass sie aggressiv werden können, wenn sie hungrig sind. Die traurige Konsequenz ist, dass sie dann getötet werden müssen.
 


 Mit der Fahrt zu unserem Stellplatz stand uns noch ein kleines Abenteuer bevor, da sich die eingezeichnete Straße als Waldweg herausgestellt hat. Die Zufahrt:


Für die 6 km haben wir eine halbe Stunde benötigt, da der Waldweg auch viele Schlaglöcher hatte. Zum Glück wurden wir aber mit einem fantastischen Stellplatz belohnt, den wir ganz für uns alleine hatten. Ein Pärchen aus Bukarest ist gerade abgefahren. Mit einem recht großen Wohnmobil, mit dem sie den gleichen Weg fahren mussten, den wir hergekommen sind. Die Rumänen sind da wirklich schmerzfreier.






Pitești - Lacul Vidraru Aussichtspunkt

unser Stellplatz am Stausee

< București                                                                                                                         Transfăgărășan>

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