Transfăgărășan

17.06.2024
 
 
Nach einer bärenfreien Nacht (hier in der Wildnis hätte uns ja durchaus der ein oder andere Bär einen Besuch abstatten können), ging es morgens um 6 Uhr wieder zurück auf die Transfăgărășan, die wir ja gestern schon ein Stück gefahren sind. Eigentlich ist die komplette Straße wegen der Wintersperre nur vom 01. Juli bis 31. Oktober befahrbar, aber wir hatten gestern schon ein Schild gesehen, dass sie schon geöffnet ist. Trotzdem waren wir gespannt, ob es auch stimmt.


Auf dem höchsten Punkt des Passes liegt der Lacul Bâlea, von dem aus man einen spektakulären Blick auf die Staße hat.




 
Interessant war hier, wie schnell sich Wolken und Sonne immer abgewechselt haben.



Am Tag zuvor muss hier ein Oldtimertreffen stattgefunden haben und wir konnten noch ein paar alte rumänische Autos bestaunen:






 
Weiter ging es durch den höchstgelegenen und längsten Tunnel Rummäniens, um auf der anderen Seite wieder ins Tal zu fahren. 
 

Im Tal angekommen wollten wir auf einem - wohlgemerkt ausgeschilderten Wanderweg - noch etwas wandern gehen. Leider hat sich dieser aber als total abgefahrener und teilweise sehr matschiger Forstweg herausgestellt, so dass wir nach kurzer Zeit aufgegeben haben. Das ist hier in Rumänien übrigens ein verbreitetes Problem: sobald man die Touripfade verlässt, wird das Wandern schwierig, da die schweren Maschinen die Wege kaputt machen.
 



Der Weg muss schon mal bessere Tage gesehen haben, sonst wäre dieses Schild ja völlig sinnbefreit:
 

Auf dem Weg zu unserem Stellplatz haben wir noch einen kurzen Stopp in Făgăraș gemacht, ein kleines Städtchen, das direkt an der Hauptstraße zwei Sehenswürdigkeiten zu bieten hat:
 
 


und direkt daneben die neu gebaute und sehr prunkvolle



Einen Stellplatz für die Nacht haben wir an einem Zeltplatz gefunden, wo wir auch gleich Besuch bekommen haben:
 
 


 
Die richtige Karte folgt noch, da bei der Erstellung der Karte die Wintersperre aktuell war und der Weg nicht eingezeichnet werden konnte.

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