Von Borșa nach Roman

30.05.2024

Heute Morgen sind wir noch einmal zur Mine gelaufen, an der wir schon letztes Jahr waren.

Weiter sind wir diesmal nicht gekommen, da das Wetter immer schlechter wurde. Auf dem Rückweg kam uns ein Trupp polnischer Motorradfahrer entgegen, die erzählt haben, dass sie schon seit 7 Jahren immer für eine Woche hierherkommen. Auch die tschechischen Offroad-Fahrer sind noch einmal freundlich hupend und winkend an uns vorbeigefahren. Das muss hier wohl eine sehr beliebte Strecke sein, denn auch im letzten Jahr haben wir schon einige Offroad-Autos hier gesehen.

Da das Wetter in den nächsten Tagen nicht wirklich besser werden soll, haben wir beschlossen, weiter Richtung Süd-Osten hinter die Berge zu fahren, wo es sonniger sein soll. Das ist der Vorteil, wenn man freisteht und nichts gebucht hat. Wir sind durch ein paar Ortschaften gekommen, in denen die Häuser alle eine Art Bordüre und Verzierungen an den Wänden hatten. In Ciocănești haben wir einen kurzen Stopp eingelegt. Leider haben wir erst später erfahren, dass die Häuser hier die traditionelle Architektur respektieren und es sogar in 2014 zum Kulturdorf Rumäniens ernannt wurde. Wir standen sogar vor dem Handwerkermuseum, das aber geschlossen war.








Unseren Stellplatz für die Nacht haben wir am Mănăstirea Sfântul Mina din Roșiori gefunden. Auch ein Kloster, dass in den 90-ger Jahren erst neu gebaut wurde.




Interessant waren hier die Grabsteine, die schon beschriftet waren, aber kein Todesdatum haben. Das haben wir in Rumänien öfters gesehen.






Borșa - Ciocănești - Mănăstirea Sfântul Mina din Roșiori



31.05.2024

Nicht weit vom Kloster steht die Cetatea Neamțului, die wir uns heute anschauen wollten. Dort angekommen waren wir etwas überrascht, dass es einen großen, kostenpflichtigen Parkplatz gab, auf dem auch schon ein Bus stand. Wir haben uns ein paar Meter weiter einen kostenfreien Parkplatz gesucht und sind dann hoch zur Ruine gelaufen, wo schon eine Schulklasse lautstark auf Einlass gewartet hat.




Das war uns etwas zu viel Trubel und wir haben oberhalb der Burg noch einen Spaziergang gemacht.


Auf dem Rückweg kam uns die nächste Schulklasse entgegen und da fiel es uns ein: morgen ist Kindertag und da dieser auf einen Samstag fällt, waren die Schulklassen heute unterwegs. Wir waren noch kurz in einem Park


bevor wir noch einenAbstecher zum Dragoș Vodă Bisongehege gemacht haben.
 

 Dieser Abstecher hat sich nicht wirklich gelohnt, da das Gehege schon bessere Tage gesehen hat. Viele Wege waren nicht zugänglich und viele Gehege waren (zum Glück) leer, da sie sehr klein waren.
 




Riesenlauch
 
Weiter ging es nach  Roman, einer Stadt im typischen Ost-Charme, die aber einen sehr schön angelegten Park hat.




Kokadenblume

Hier auch mal ein paar Beispiele von den schönen Hoftoren und Zäunen, die man im ganzen Land sieht (wobei diese zu den eher einfachen gehören):




Die Nacht haben wir vor dem Rathaus / Gerichtsgebäude verbracht, da es in der Nähe ein Lokal gab, wo wir Essen gehen wollten. Was wir nicht wussten: es war ein griechisches Lokal. War aber trotzdem gemütlich und das Essen war lecker.


Mânăstirea Sfântul Mina - Cetatea Neamtului - Dragoș Vodă Bisongehege - Roman

< Mănăstirea Bârsana                                                                                         Parcul Național Ceahlău >

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