Parcul National Piatra Craiului

18.06.2024 - 20.06.2024


Endlich waren wir in einem richtigen Wandergebiet angekommen und freuten uns auf drei Tage Natur pur im Parcul Nacional Piatra Craiului. Nur das Wetter freute sich nicht mit und zeigte sich eher von der bedeckten Seite. 

Unser erster Weg führte uns durch die Prăpăstiile Zărneștiului, eine beeindruckende Schlucht, deren Felsformationen teilweise 200 m hoch emporsteigen.




An der Cabana Curmătura - hier sollten wir noch des öfteren vorbeikommen - gibt es Übernachtungsmöglichkeiten und einen Zeltplatz mit einem "Spa-Bereich":
 

Duschkabine

mit frischem fließend Wasser vom Berg



Außerdem scheint hier ein Künstler zu wohnen:
 


 
Und einen zahmen Fuchs gibt es auch: 
 


Eigentlich wollten wir heute eine etwas größere Tour machen, aber der Himmel hat sich immer mehr zugezogen und so haben wir etwas oberhalb der Hütte eine Pause gemacht und sind dann wieder zurückgelaufen.
 





Trollblume
 

auch hier gibt es Bären 🐻

Auf dem Rückweg hatten wir noch eine interessante Begegnung mit einer Gemse, die gar keine Angst vor uns hatte. Wir hatten eher das Gefühl, dass sie uns die ganze Zeit beobachtet.



19.06.2024

Heute sah das Wetter schon etwas freundlicher aus und wir haben uns auf den Weg zu einer etwas größeren Wanderung gemacht. Gestartet bei 840 m sind wir bis auf 2.130 m hochgelaufen. Immerhin 1.300 Höhenmeter - für unsere Verhältnisse ganz beachtsam. Zunächst war der Weg ganz gut zu laufen



ist dann aber steiniger und auch steiler geworden. Dort haben wir dann einen Bären gesehen, der mal wieder vor uns geflüchtet ist. Zum Glück, denn diesmal war er schon etwas größer.




Oben angekommen konnten wir eine tolle Aussicht genießen.







Nach einer Stärkung ging es den gleichen Weg wieder bergab.




Ein paar Blümchen gab es natürlich auch wieder:

Alpenrose

Enzian

Buschwindröschen

Alpen-Hornkraut

Alpen-Steinquendel

Unten angekommen, hat sich einer der Hunde gleich auf den Boden geworfen und wollte gestreichelt werden, als er uns erkannt hat. Dazu muss man sagen, dass die Hunde gestern noch total scheu waren. Sobald man sich ihnen genähert hat, sind sie weggelaufen. Heute Morgen haben sie sich dann schon streicheln lassen und inzwischen sind sie ganz zutraulich.


20.06.2024

Auch den heutigen Tag haben wir noch hier verbracht und einfach die Ruhe und Natur genossen. Zu Anfang der Wanderung hat uns "Die Gang" ein ganzes Stück begleitet:






Orangerotes Habichtskraut

Welches ist denn nun der richtige Weg?

Ein alter Bekannter

Knäuel-Glockenblume


Wiesenpieper
 
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