12.02.2024 - 15.02.2024
Heute mussten wir leider auf das leckere Frühstück verzichten, da der einzige Bus von El Castillo schon um 6 Uhr 45 losgefahren ist. Unser Anschlussbus ging endann erst um 10 Uhr 15, was wirklich ärgerlich war, da wir in Ruhe hätten Frühstücken können. Aber so ist das, wenn man keinen Mietwagen hat und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist.
Am frühen Nachmittag sind wir in der Unterkunft angekommen, in der wir tatsächlich 4 Nächte geblieben sind. Das lag daran, da wir zu dieser Zeit eigentlich zu den abgelegeneren Parks wollten und dafür eine Alternative finden mussten. Das Örtchen selber ist sehr überschaubar und lebt nur von der Nähe zum Rio Celeste. Aber selbst hierher kommen fast nur Tagesausflügler. Dafür hatten wir den Garten der Unterkunft fast für uns alleine, da nur noch ein sehr ruhiges, kanadisches Pärchen und ab und zu eine Katze hier waren.
13.02.2024
Heute Morgen einen kleinen Spaziergang durch den Ort gemacht und dabei auch an dem Friedhof vorbeigekommen. Ist ja immer interessant, wie Friedhöfe in anderen Ländern aussehen.
Ansonsten gab es nichts Interessantes und wir haben die Zeit etwas verbummelt
bis wir um 17 Uhr eine Jungle Night Tour mitgemacht haben. Die hat sich auch interessanter angehört, als sie tatsächlich war, aber wir hatten das Glück, dass wir nur zu zweit mit unserem Guide unterwegs waren. Zu Beginn haben wir ein Faultier gesehen, das hoch oben in einem Baum gebaumelt ist. Kurz darauf hat es sich wieder schlafen gelegt und man konnte es nicht mehr erkennen.
Wir sind eine Stunde bei Helligkeit durch den kleinen Wald gelaufen
Dabei haben wir das erste Mal einen Tapir gesehen, das wir uns viel kleiner vorgestellt hatten.
Während der zweiten Stunde wurde es dann dunkel und wir haben noch eine kleine Schlange und zwei Frösche gesehen.
Der Costa-Rica-Laubfrausch oder auch Masken-Frosch:
Der Rotaugenlaubfrosch:
Diese größere Schlange hing auch noch in einem Baum:
14.02.2024
Der heutige Tag im Parque Nacional Tenorio hat hier einen eigenen Post.
15.02.2024
Da wir immer noch einen ganzen Tag hier hatten, haben wir uns auf der Karte einen Weg ausgesucht, der nach einem Wanderweg aussah. Dafür mussten wir in den nächsten Ort, Río Naranjo, der 7 km entfernt war, trampen, was auf dem Hinweg super geklappt hat. Unser vermeintlicher Wanderweg hat sich dann erstmal als Zufahrtsstraße für drei Windräder herausgestellt. Danach wurde es aber besser und es war ein Weg, der von Einheimischen genutzt wurde. Es kamen uns tatsächlich auch zwei entgegen und nachdem ich freundlich gefragt hatte, ob es ein Problem sei, dass wir hier lang laufen, meinten sie nur, dass wir hingehen können, wo wir wollen.
Zurück im Dorf gab es noch einen Fleischspieß auf einem Bananenblatt:
Auf dem Rückweg hat es etwas länger gedauert, bis endlich ein Auto angehalten hat. Es war eine ziemliche Klapperkiste, aber der Fahrer war total nett. Kurz vor unserem Ziel hat das Auto seinen Geist aufgegeben und wir haben es noch auf die Seite geschoben. Es stellte sich dann heraus, dass der Fahrer der Pfarrer der Gemeinde war und er meinte, sein Bekannter wohnt gleich in dem Haus gegenüber und kann ihm bestimmt helfen. Wir sind die letzten Meter zu Fuß weiter und haben noch etwas eingekauft. Als wir wieder auf der Hauptstraße waren, kam der Pfarrer in seinem Auto vorbei, ist extra noch mal stehen geblieben und meinte, dass alles wieder funktioniert.





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