09.02.2024
Heute Morgen war es immer noch genauso trüb und kalt wie gestern bei unserer Ankunft. Da wir aber ja bekanntlich nicht aus Zucker und trotz nur Handgepäck für alle Wetterlagen gerüstet sind, haben wir die Regenklamotten ausgepackt und uns ein Uber (ja, gibt es hier tatsächlich) bestellt, um auf den Berg zu fahren, wo wir eine kleine Wanderung machen wollten. Und dann die Überraschung: je höher wir kamen, desto heller wurde es und plötzlich hatten wir strahlenden Sonnenschein. Wir waren also tatsächlich über den Wolken angekommen:
Laut Reiseführer soll dieses Naturreservat, das im Parque Nacional Juan Castro Blanco liegt, noch nicht so überlaufen sein. Das hat diesmal tatsächlich mal gestimmt, denn außer uns war den ganzen Tag nur noch ein spanisches Pärchen da, das wir einmal von weitem gesehen haben. Wir sind gleich zum höchsten Punkt gelaufen, da wir nicht wussten, wie lange sich das Wetter hält, denn die Wolken kamen immer näher:
Sie sind aber nicht übergeschwappt, so dass wir hier oben eine laaaaange Pause gemacht haben, bei der wir noch etwas Unterhaltung hatten, da gerade ein kleiner Imagefilm gedreht wurde, um etwas Werbung für das Reservat zu machen.
Eigentlich wäre von hier der interessanteste Weg zu einer Lagune weitergegangen, aber im Juli 2023 gab es einen Erdrutsch (der zweitgrößte in der Geschichte Costa Ricas), der den Weg unpassierbar gemacht hat. Sehr schade! So konnten wir nur noch den unteren Teil laufen.
Natürlich dürfen die Pflanzen nicht fehlen:
Auf dem Rückweg hatten wir richtig Glück, denn kaum waren wir auf der Straße zurück ins Tal, sind wir auch schon im Dunst gelaufen. Es hat aber sofort ein Bauer angehalten, der uns ein Stück bis zu seinem Stall mitgenommen hat. Kurz darauf kam einer der jungen Männer, der beim Filmteam dabei war und hat uns den Rest des Weges mitgenommen. Das wären sonst lange 9 km geworden.







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