14.02.2024
Wieder ein früher Start in den Tag. Heute stand der Parque Nacional Volcán Tenorio auf dem Programm, der nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen war. Da wir nicht wussten, ob uns beim Trampen jemand mitnimmt, sind wir schon um 6 Uhr losmaschiert. Schließlich lagen ca. 9 km vor uns und wir hatten ein Ticket für 8 Uhr. Bei diesem Park kann man nur Online-Tickets mit einem Zeitfenster buchen, hat allerdings vor Ort keinen Handyempfang, so dass man nicht spontan sein kann. Wir hatten aber Glück und wurden recht schnell von einem jungen Mann auf dem Weg zur Arbeit mitgenommen, der glücklicherweise ein bisschen Englisch konnte. Die letzten zwei Kilometer sind wir dann gelaufen, da wir ja früh dran waren und noch genügend Zeit hatten.
Beim Park angekommen waren wir dann tatsächlich die Ersten, die hineingegangen sind. Das war auch ganz gut so, denn so konnten wir in Ruhe ein paar Photos machen, bevor die Menschenmassen eingefallen sind. In manchen Berichten wird der Park noch als Geheimtipp gehandelt, aber davon ist er weit entfernt. Das Ticket mit Zeitfenster macht hier Sinn, da ganze Reisebusse hierher gekarrt werden, die uns auf dem Rückweg auch entgegenkamen, da man den gleichen Weg wieder zurücklaufen muss. Wieder am Ausgang angekommen, hatte sich draußen vor der Kasse schon eine lange Schlange gebildet. Es ist aber immer wieder interessant, wie unselbständig manche Leute sind: als wir eine kurze Pause gemacht haben, haben wir gesehen, wie sich Leute aus einer Gruppe von ihrem Guide an einem Wegweiser den Weg erklären ließen, obwohl es doch nur EINE Möglichkeit gab! Einmal hin und wieder zurück.
Das Highlight im Park ist übrigens der Río Celeste, der eine türkisfarbene Farbe hat. Das kommt daher, da die Steine im Río Celeste mit Aluminiumsilikat überzogen sind, was dafür sorgt, dass das Sonnenlicht im Fluss auf eine einzigartige Weise reflektiert wird. Es handelt sich also um eine optische Täuschung. Die weitaus schönere Hypothese ist, dass Gott seinen Pinsel in den Fluss tauchte, nachdem er den Himmel angemalt hatte.
Hier nun ein paar Bilder aus dem Parque Nacional Volcán Tenorio. Leider hatten wir nicht so viel Sonne, sonst wäre die Farbe noch intensiver gewesen.
| La Catarata - der Wasserfall |
| Los Borbollones - sprudelnde Quellen |
| hier entsteht die türkise Farbe |
| leider keine gute Sicht am Aussichtspunkt |
Hier noch einmal der Fluss außerhalb des Nationalparkes:
Und hier haben wir uns gefragt, ob wohl die Teletubbies hier wohnen?
Auf dem Rückweg hatten wir beim Trampen auch Glück und wurden von einem jungen Mann mitgenommen, der mal Englisch studiert hatte, aber dann in die Touristikbranche gewechselt ist. Zum Abschluss des Tages gab es noch ein Essen in einem Soda:
und einen fast wolkenlosen Blick auf den Volcán Tenorio:


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