Ometepe

19.02.2024 - 22.02.2024
 

Heute Morgen ging es in einem total überfüllten Bus mit vielen Schulkindern sehr früh zurück nach Rivas und von dort weiter nach San Jorge, von wo aus die Fähre nach Ometepe startete.



Unsere Unterkunft, die wir in Moyogalpa hatten, wo auch die Fähre angelegt hat, war ein richtiger Glücksgriff. Ein Gebäude am Ende eines großen Grundstückes, schöne Zimmer, eine riesengroße offene Küche und ein super netter Gastgeber nebst sehr sympathischen Reinigungskraft.




José und Maria
 
Am späten Nachmittag sind wir hinter dem Grundstück noch zum See und ein Stück in den Ort gelaufen, wo keine Touristen hinkommen. Dabei sind wir auf diese Familie getroffen, die Kaffeebohnen sortiert hat.
 

 
 Auf dem Weg zum See sind wir einer Tropenkreischeule begegnet:
 

An dieser interessanten Frucht, die wie ein kleiner Kürbis aussieht, sind wir auch vorbei gekommen. Erst später haben wir nachgelesen, dass es sich um die Frucht des Sandbüchsenbaumes handelt, die mit einem Knall explodiert, wenn sie ausgereift ist. Dabei werden die holzigen Teilfrüchte mit einer Geschwindigkeit von über 250 h/km bis zu 45 m weit katapultiert. Da hatten wir ja Glück, dass die Früchte erst im August reif sind.

Zum Abschluss des Tages waren wir noch kurz im See baden und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut.


 
21.02.2024
 
Heute Morgen um 8 Uhr haben wir unseren Motorroller bekommen, mit dem wir die nächsten zwei Tage die Insel erkundet haben.


 Den ersten Stopp haben wir an der Punta Jesús María gemacht, einer kleinen Landzunge, die vor allem zum Sonnenuntergang sehr gut besucht ist, da man von hier aus beide Vulkane sehen kann. Jetzt am Morgen waren wir fast alleine hier.
 
Volcán Concepción
 
Volcán Maderas



Langschwanzhäher 
 
Durch Zufall sind wir bei der Galerie des Malers Abel Vargas Lopéz gelandet, der auf der Insel Ometepe geboren wurde und einer der wichtigsten Vertreter der naiven Malerei Nicaraguas ist.
 




Beim nächsten Stopp wollten wir eigentlich nur mal kurz schauen, um was es sich hier handelt. Wir hatten an der Hauptstraße ein Schild gesehen. Dort angekommen, wurden wir gleich von einem amerikanischen und englischen Pärchen angesprochen, ob wir nicht die Führung mitmachen wollen, da es dann etwas günstiger wird. Warum nicht? Ein bisschen Kultur kann ja nie schaden.



Nach so viel Kultur hatten wir uns eine kleine Pause verdient.


Das haben wir an diesem Tag auch noch gesehen:






hier wird die große Wäsche noch im See gemacht


Brüllaffe



Bier, die Lösung meiner Probleme


21.02.2024
 
Für heute hatten wir uns eine Kajaktour auf dem Río Istián rausgesucht, bei der wir sehr viele Vögel gesehen haben.



























Hier wird sogar der Fluss überquert. Ob auf der anderen Seite das Gras viel grüner ist?
 

 

 Eine schöne Tour, die wirklich zu empfehlen ist. Danach gab es ein Mittagessen in einem Restaurant für Einheimische an der Straße.
 
 


Nach dieser Stärkung sind wir noch ein bisschen rumgefahren, haben aber nichts Außergewöhnliches mehr erlebt.


 
 
Wir hatten im Vorfeld nur Positives über die Isla de Ometepe gehört und waren gespannt, was uns erwartet. Inzwischen haben wir ja gelernt, dass wir die Begeisterungen auf manchen Blogeinträgen nicht wirklich teilen können. Hier können wir uns aber definitiv anschließen. Wir hatten natürlich riesiges Glück mit unserer Unterkunft, aber sonst hat auch alles gepasst. Durch den stetig wehenden Wind kommt einem das Wetter nicht zu heiß vor, die Menschen waren durchweg sehr freundlich und es hat Spaß gemacht, die Insel mit dem Roller zu erkunden. Nach ein paar Enttäuschungen auf dieser Reise war der Aufenthalt hier noch mal ein richtiges Highlight so kurz vor dem Ende der Reise.
 
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