Cahuita

02.02.2024 - 04.02.2024

Kurze Erklärung, warum hier 2 Tage fehlen: nach einem weiteren Sonnenaufgang haben wir am 31.01.2024 gegen Mittag das Bolita Hostel wieder verlassen und sind zurück nach Puerto Jiménez gefahren, wo wir den Nachmittag ohne besondere Erlebnisse verbracht haben. Wir mussten noch einmal hier übernachten, da unser Bus nach San José erst am nächsten Morgen gefahren ist.
 
In der Nacht habe ich dann schon gemerkt, dass es mir nicht so gut ging. Im Bolita war eine Familie aus Berlin, die mit Magen-Darm zu kämpfen hatte und bei denen ich mich wohl angesteckt habe. Schöner Mist. Die Fahrt am nächsten Tag nach San José war eine ziemliche Quälerei, da es mir zunehmend schlechter ging. Dort im Hostel angekommen ging es mir dann richtig schlecht, so dass wir von San José nichts gesehen haben (eigentlich war für den Nachmittag eine Stadtbesichtigung geplant). Am nächsten Morgen konnten wir zum Glück wie geplant weiter nach Cahuita fahren, wo wir nach einer langen Fahrt (erst mussten wir zwei Stunden auf den nächsten Bus warten, dann standen wir über eine Stunde im Stau) erst abends angekommen sind.

03.02.2024

Heute aus gesundheitlichen Gründen gezwungenermaßen einen Ruhetag eingelegt. Das Jaguar Rescue Center und den Strand Punta Uva mussten wir leider von der Liste streichen. Wir waren nur ein bisschen am Strand und im Dorf spazieren.






Kakaobohnen


 
Wir hatten das Glück, dass direkt vor unserem Bungalow ein kleines Faultier im Baum gewohnt hat.

Es hat sich wirklich in den drei Tagen, die wir dort waren, nicht vom Fleck gerührt und sich immer nur mal ein bisschen umgedreht. Echt süß!
 
Außerdem hat uns auch noch ein Aguti besucht:



04.02.2024


Unser heutiges Ziel: der Parque Nacional Cahuita, den wir bequem zu Fuss von unserer Unterkunft erreichen konnten. Wir hatten kurz überlegt, ob wir zum Sonnenaufgang hineingehen, aber dann hatten wir am Vortag noch jemand getroffen, der uns gesagt hat, dass nur eine begrenzte Anzahl an Leuten reingelassen wird und auf einem Blog hatten wir gelesen, dass man nichts zu Essen mit reinnehmen darf. Also haben wir uns leider dagegen entschieden, denn man hätte durchaus schon früher in den Park gekonnt (ist sowieso auf Spendenbasis) und die Einheimischen haben Kühlboxen mit Essen reingeschleppt und dort gepicknickt. Ärgerlich! Wir haben inzwischen gelernt, dass man nicht alles glauben darf, was man im Internet so liest.

Nichtsdestotrotz hatten wir eine schöne Zeit im Park. Man läuft immer am Meer entlang und ist trotzdem ein Großteil des Weges im Wald unterwegs. Das hat schon etwas. Und da wir recht früh da waren, war es die erste Zeit auch noch recht leer. Erst auf dem Rückwege (wir sind den gleichen Weg wieder zurück gelaufen, man kann auch mit einem Bus zurückfahren) wurde es dann voller.



Wer kommt hier wohl heraus?












Kurz vorm Verlassen des Parkes haben wir auch noch ein Faultier gesehen:


Das ist ja immer etwas Besonderes, obwohl wir in der Zwischenzeit gelernt haben, dass man einfach nur wissen muss, in welchem Baum sie hängen, da sie sich von dort einfach nicht fortbewegen.

"Unser" kleines Faultier hatte heute sogar mal die Augen offen:
 

Und zum Schluss noch ein paar Blumen und Früchte (diesmal eher überschaubar):




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