Laguna de Arenal

10.02.2024 - 11.02.2024

El Volcán Arenal y la Laguna de Arenal

Heute Morgen ging es mit einem Uber nach Ciudad Quesada, von dort mit dem Bus weiter nach La Fortuna und von dort wieder mit einem Uber zu unserem Campingplatz in El Castillo. Mit den Abfahrtszeiten von den Bussen ist es nicht ganz so einfach, da man von jedem eine andere Auskunft erhält. Da hilft nur eins: an die Bushaltestelle stellen und warten. Hat aber bisher ganz gut geklappt. Unser Domizil für die nächsten zwei Nächte ist wirklich überschaubar:
 
wir haben in dem Zelt in der Mitte übernachtet
 
Geführt wird der Campingplatz von Ingrid, einer waschechten Costaricanerin, die nach der Schauspielerin Ingrid Bergmann benannt wurde - witzigerweise haben wir auf dem Flug Cassablanca geschaut - und ihrem Mann. Da wir noch etwas Zeit hatten, sind wir in den Ort vorgelaufen, wo es ein Schmetterlingshaus gibt, das wir noch besucht haben. Auf dem Weg dorthin haben wir übrigens unseren ersten Kolibri gesehen, der aber viel zu schnell war, um ein Foto machen zu können.


Zurück am See haben wir festgestellt, dass man nirgends einfach so ans Wasser kann. Es gibt nur eine Stelle und an der muss man bezahlen. Wir sind noch an einem Baum vorbeigekommen, an dem Black Oropendolas gerade dabei waren, ihre Nester zu bauen:
 


 
11.02.2024

Nach einem typisch costaricanischen Frühstück, das liebevoll von Ingrids Mann zubereitet wurde und das aus Gallo Pinto, Rührei, gebackener Platana und einem frisch gepressten Saft bestand
 
Gallo Pinto, Rührei, gebackene Platanas und frisch gepresster Saft
 
wollten wir eigentlich zu den heißen Quellen, die hier in der Nähe sind, trampen. Wir wurden von zwei Frauen (wir vermuten Mutter und Tochter) in einem klapprigen Bus mitgenommen, bei dem während der Fahrt die Tür aufging. Sie hatten auch noch ein kleines Kind und einen Babyhund dabei.


Sie haben uns bis zu einer Kreuzung mitgenommen, an der sie dann in die andere Richtung fahren wollten, haben uns aber noch erzählt, dass es dort einen schönen Wanderweg gibt. Als wir an der Kreuzung standen haben wir dann gesehen, dass es dort auch zum Arenal Observatory Lodge & Trails geht, einem Hotel mit privaten Wanderwegen, das ich als alternative zum Parque Nacional Volcán Arenal rausgesucht hatte, da es nicht so überlaufen sein soll. Na toll, hätten wir das mal vorher gesehen, dann hätten wir gleich weiter mitfahren können. So mussten wir das letzte Stück laufen, da wir kurzerhand umdisponiert haben.

Oben angekommen stand dann "unser" klappriger Bus ein paar Meter vor der Lodge vor einem anderen Wanderweg, für den die beiden Frauen zustündig waren. Da er nur halb so viel Eintritt gekostet hat, haben wir uns für diesen Weg entschieden.
 

 
Das Gebiet bestand aus zwei Schleifen, die man laufen konnte. Die erste Schleife hatten wir schon nach 10 Minuten absloviert, was uns ein bisschen zu kurz war und wir sind noch einen Weg gelaufen, der eigentlich abgesperrt, aber dafür richtig urig war.
 




Dabei hat uns die ganze Zeit dieses kleine Kätzchen begleitet, das tapfer durchgehalten hat.
 
 
Die zweite Schleife, die man laufen konnte, ging dann auch wieder durch den Wald und wir sind noch an einem Lavafeld vorbeigekommen.
 
 



 
Vielleicht hätten wir in der Lodge mehr Tiere gesehen, aber dafür waren wir hier fast ganz alleine unterwegs. Zum Abschluss wurden wir am Eingang noch mit dem Besuch eines Nasenbären belohnt.



Den Rückweg sind wir auf der Ladefläche eines Pickups mitgefahren. Vorne saßen ein paar aufgehübschte Mädels, die zu der Stelle am See wollten, wo man Eintritt zahlen muss. Hier war heute zum Sonntag richtig viel los: sehen und gesehen werden.
 
 
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