22.02.2024 - 23.02.2024
Bevor wir die schöne Insele Ometepe, die uns sehr gut gefallen hat und die noch einmel ein Highlight unserer Reise war, verlassen mussten, gab es noch eine kurze Aufregung am Morgen, da ich in einen winzig kleinen Glassplitter getreten bin, der sich so weit in den Fuß geschoben hat, dass wir ihn nicht herausbekommen haben. Kurz vor dem Arztbesuch hat es María dann noch einmal probiert und ihn tatsächlich herausbekommen. Meine Retterin!
Danach ging es zum Hafen und diesmal mit einer anderen Fähre zurück aufs Festland.
Von San Jorge ging es dann direkt mit einem Bus weiter nach Granada. Zwischendrin ist eine Frau eingestiegen, bei der man Quesillos kaufen konnte, die sie im Bus zubereitet hat. Quesillos bestehen aus einer Tortilla, die um einen Kreis aus hausgemachtem Weißkäse gewickelt ist, der mit curtido (fein gehackte eingelegte Zwiebel) und einem großzügigen Klecks Sahne erstickt wird.
Leider hat der Bus vor Granada gehalten und gemeint, wir müssten aussteigen. Vor so einer Situation sind wir eigentlich gewarnt worden, da es an einer Kreuzung im Nirgendwo war und auch schon Tuktuks bereit standen, die einen nach Granada bringen wollten. Allerdings sind hier auch Einheimische ausgestiegen und der Bus ist noch weiter nach Manugua gefahren. So blieb uns nichts anderes übrig, als für teuer Geld ein Tuktuk zu nehmen, da es zum Laufen zu weit war und uns keiner sagen wollte, wann der nächste Bus fährt.
Nach dem Einchecken im Hostel sind wir als erstes zum Markt, da wir dort noch etwas essen wollten.
Danach ging es auf Sightseeing-Tour, die allerdings nicht allzu lange gedauert hat, da hier alle Sehenswürdigkeiten sehr zentral zusammen liegen.
Catedral Inmaculada Concepción de María |
Parroquia Nuestra Señora de Guadalupe |
Zum Abendessen haben wir uns Pupusas (Tortillas mit eingebackener Füllung) geholt, die wir auf dem zentralen Platz gegessen haben. Was wir nicht wussten: hier wimmelte es vor lauter winzigkleinen Stechmücken, die ganze Arbeit geleistet haben. Wir waren in kürzester Zeit total verstochen und diese Ministiche haben total gejuckt. Anti-Mücken-Spray war den Viechern übrigens total egal.
23.02.2024
Vor dem Frühstück bei erträglichen Temperaturen einen kleinen Spaziergang gemacht. Dabei die Müllabfuhr in der "Touristenmeile" gesehen.
Etwas abseits davon sah es leider anders aus:
Nach dem Frühstück haben wir eine kleine Wanderung zum Mirador de Posintepe gemacht, von wo aus man einen schönen Blick auf Granada und den Lago Cocibolca hat. Wie immer, wenn wir etwas abseits der Touristenwege sind, waren wir hier ganz alleine unterwegs.
Wieder zurück in der Stadt waren wir noch einmal im Markt in einem Comedor essen.
Wir wollten noch zum alten Bahnhof, konnten aber nicht hinein, da dort gerade für eine Veranstaltung aufgebaut wurde.
Hier sind wir auch wieder einmal Augosto César Sandino begegnet, der einem im ganzen Land immer mal wieder über den Weg läuft.
Auf dem Rückweg sind wir dann an einem Haus vorbeigekommen, wo Nacatamales verkauft wurden. Diese wollte ich schon die ganze Zeit mal probieren.
Kunst in einem Hotel:








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen